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Pfeilbau und -beratung / Re: Mandschuhpfeile
Letzter Beitrag von Ralph - 25.03.19, 18:14
Warum nicht. Das Ergebnis ist sicher interessant.

Mit dem Selbermachen von Holzschäften tu´ ich mich immer noch schwer. Zwar hab ich nen Wald voller Pappeln vor der Haustür, aber nicht wirklich die Erfahrung damit. Und der Zeitfaktor kommt immer noch hinzu.
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Pfeilbau und -beratung / Re: Mandschuhpfeile
Letzter Beitrag von 0815 - 25.03.19, 17:58
Mit diesen Schaeften habe ich keine Probleme. Sind m.e. auch schwer genug und lang.
Warum man meint, die Schaefte immer von einem Haendler kaufen zu muessen, der immer noch  mind.100% auf den Preis aufschlaegt, weiss ich auch nicht.
Die hoeheren Spinegewichte sind auf jeden Fall nicht besonders leicht.... Ich muss mal einen
Ich schiesse die aus meinem Koreaner mit 80-85# Spine, 100 grain eingeklebter Gewindestange vorne und 160-190 grain Spitzen....
Ich habe natuerlich die 33" Variante gekauft, aber die 39" Variante wird wohl nicht viel schlechter sein.

Ich kann mal ein paar Rohschaefte auf die Waage legen wenn Interesse besteht...


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Pfeilbau und -beratung / Re: Mandschuhpfeile
Letzter Beitrag von ragnar - 25.03.19, 16:44
Eine andere Alternative gäb's noch - selbermachen.
Entweder aus dem Ganzen fräsen, oder passende Ruten im Wald sammeln, trocknen, und verarbeiten.
Aus Mangel an der entsprechenden Fräs-Maschinerie habe ich letzteres schon getan.
Wobei es schwierig ist, Gewicht und Spine annähernd gleich zu halten.
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Pfeilbau und -beratung / Re: Mandschuhpfeile
Letzter Beitrag von Ralph - 25.03.19, 16:16
Hinsichtlich des Naturmaterials stellt sich das Problem eigentlich nur bezüglich der Bogen aus Naturmaterial (Kompositbogen etc.). Man ist dahingehend auch mal bereit, etwas mehr pro Shcaft zu bezahlen.

Sitka ist dahingehend keine Alternative - da schlichtweg das, womit geworben wird: zu leicht.

Bei Bogen aus Kunstmaterialien habe ich mich mittlerweile mit Pfeilen aus Kunstmaterialien anfreunden können, soweit die sonstigen Parameter stimmen, wenngleich die Optik mangels "Tapete" auf langen, schwarzen Schäften nicht besonders schön ist.
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Pfeilbau und -beratung / Re: Mandschuhpfeile
Letzter Beitrag von elBohu - 25.03.19, 15:54
Sittkaschaft hat 34"
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Pfeilbau und -beratung / Re: Mandschuhpfeile
Letzter Beitrag von ragnar - 25.03.19, 15:12
Möglicherweise wirst du in der ELB-Szene fündig.
Die schießen ja auch Zuggewichte um 100# und mehr, bei Auszug größer 30 Zoll.
Ich glaube, letztes Jahr einen englischen Shop gefunden zu haben, der ensprechende Holzschäfte von mindestens 35 Zoll Länge anbietet.
An Details kann ich mich jetzt nicht erinnern, außer die etwas gepfefferten Preise.
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Pfeilbau und -beratung / Re: Mandschuhpfeile
Letzter Beitrag von Ralph - 25.03.19, 14:24
Ja, danke.

Das Problem bei den überlangen Pfeilen ist leider, dass es bei diesen entweder an ausreichend hohem, dynamischen Spine oder am erforderlichen Gewicht mangelt. Ab 45 lbs. bekommt man wirkliche Probleme... und das ist kein hohes Zuggewicht bei mechanisch günstig aufgebautem Manchubogen-Nachbildungen.
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Pfeilbau und -beratung / Re: Mandschuhpfeile
Letzter Beitrag von ragnar - 25.03.19, 14:03
ZitatDas Problem ist bei Bambus - neben der aufwändigeren Bearbeitung - wie bei Holz leider immer wieder das selbe: Entweder passt die Länge nicht, oder der Spine oder das Gewicht (Meist ist das Erwachen ernüchternd, wenn man die Angebote im Netz näher hinterfragt...).

Zumindest die 33 Zoll Bambusschäfte gibt es bei Arrowforge nach Gewicht sortiert (+- 0,5 Gramm). Die langen Schäfte allerdings nicht.
Abgesehen von der schwierigeren Verarbeitung (ich habe mich mit self nocks bei dünnen 40..45# Bambusschäften abgeplagt...) sind die Pfeile recht gut.
Einerseits sehr robust, und durch den "natürlich" vorhandenen FOC kommt man mit relativ leichten Spitzen aus.

Ich schätze, das Angebot an überlangen Pfeilen Von Alibow kennst du.
Sarmat Archery (Ukraine) hat meines Wissens auch lange Pfeile und Schäfte.
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Bogentalk & -beratung / Re: Beratung beim Pfeilkauf fü...
Letzter Beitrag von Ulrich - 25.03.19, 14:02
Mein erster Pfeil war auch ein nervöser leichter Clubpfeil, der gern durch die Gegend flog wie Opas Spazierstock, wenn die Kühe in den Obstgarten einbrachen.

Beim zweiten Kauf machte ich es in etwa gemäss den Empfehlungen von Absinth weiter oben: Ein nach Tabelle etwas zu harter, dafür überlanger Pfeil, den ich nach Bedarf einkürzen kann, z.B. wenn ich auf einen stärkeren Bogen wechsle. Das erspart mir die Mühe, immer wieder den Katalog durchbeten zu müssen.

Zitat von: TriumphBogen77 am 25.03.19, 03:02Als Anfänger beim Bogenschießen finde ich es allerdings unglaublich ermüdend, wenn jede Antwort, die man erhält, mit "es kommt darauf an..." beginnt und wenn man zu ein und derselben Frage von 10 erfahreneren Schützen gefühlte 23 unterschiedliche Antworten erhält.

Viele unterschiedliche Antworten stehen sozusagen für die Komplexität des Problems. Oft meinen ja auch alle dasselbe, aber drücken sich unterschiedlich aus. Je grösser die Anzahl der Antworten, umso grösser die Chance, dass man eine davon kapiert ;-)

Gekappte Grüsse

Ueli

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Pfeilbau und -beratung / Re: Mandschuhpfeile
Letzter Beitrag von Ralph - 25.03.19, 12:55
Bambus wurde für Pfeile mandschurischer Bauart weit weniger häufig verwendet, als man auf den ersten Gedanken hin beim Bezug zu China und Ostasien meinen mag (auch heute sind "Bambuswälder" / "Bambusmeere" in China eher die Ausnahme, denn die Regel). Man bevorzugte verschiedene Holarten, wie Pappel, Birke und Lärche. Das mag auch mit dem ursprünglichen Stammland der mandschurischen Volksgruppe im Nordosten Chinas zusammengehangen haben.

Das Problem ist bei Bambus - neben der aufwändigeren Bearbeitung - wie bei Holz leider immer wieder das selbe: Entweder passt die Länge nicht, oder der Spine oder das Gewicht (Meist ist das Erwachen ernüchternd, wenn man die Angebote im Netz näher hinterfragt...). Manchmal ist es gleichsam zum "Mäusemelken". Meines Erachtens kommt man um das Problem aber nicht herum, wenn man halbwegs historisch orientiert schießen will, also auf Self- oder Kompositbogen.

Bei Carbon besteht das Hauptproblem im Hinblick auf mandschurische Pfeile oft in dem unzureichenden Gewicht oder unansprechenen (Stricknadel-) Durchmesser - sowie in der oft recht tristen Farbgebung ("Dauerschwarz"). Insebsondere Letzteres stört mich persönlich immer noch. Aber wenn die ersten beiden Komponenten stimmen, kann ich mich für Bogen aus Kunstmaterialien damit mittlerweile ganz gut anfreunden (In Aluminium gibt es oft nicht die Länge von über 32 Zoll).
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