Ist es normal, ...

Begonnen von -BowHunter-, 18.02.09, 22:04

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nikodemus

 :tu:
Weil wir alle keine Hilfsmittel benutzen!
Als Hilfmittel empfinde ich Visier ,Klicker etc.
Zu den Hilfsmitteln zählt für mich die Erfahrung als Schütze ,
der (blank)Bogen und auch der Pfeil nicht.

Nikodemus

-BowHunter-

@nikodemus

So habe ich das Ganze noch nicht betrachtet.
Bin geneigt mich da anzuschließen.

gluxi

zurück zum thema.  eigentlich gibt es eine ganz einfache lösung für dich wo du beide systeme anwenden kannst. system und eben das "andere"  :-*
ich schiesse bis auf ca 30 meter das "andere" und ab ca 30 meter eine mischung aus allem. wie das man nennt ist jedem selbst überlassen. ich denke ab einer bestimmten distanz versagt das "andere" system, ist bei jedem natürlich verschieden und sollte ausprobiert werden.
innerhalb 30 m (bei mir) treffe ich eigentlich ganz gut mit dem geheimnissvollem schiessen und darüber pack ich es nicht mehr mit der distanz, darum sich ein system anzueignen find ich nicht schlecht, ob es nun gap, split oder reines spitzen-zielen ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Herminator

mir gehts auch ab und an so, daß ich auf ca. 25m recht genau treffe, doch ab 30m kann ich nicht wirklich gut fixieren.
Ist bestimmt ne Sache vom Kopf, denn die 5m machens wohl auch nicht. Bei ca. 6-8 Pfeile landen 2 wirklich recht zentral und ich kann den Schuß auch wiederholen, doch dann finde ich nicht wirklich den Anhaltspunkt bzw. fange ich an " rumzurühren " und ich steh wieder am Anfang!
Gibt es evtl. ne Möglichkeit über solch einen Punkt zu kommen um mehr Sicherheit zu gewinnen, oder muß ich einfach nur Geduld haben und werde meinen Anhaltspunkt durch häufiges Üben selbst finden.

Hunter35

Hallo,
aus aktuellen Anlass muss ich diesen Trade nocheinmal ins leben rufen.

Am verg.  Sonntag bin ich in Rätseln vor dem Wapitihirsch in Kempten gestanden, denn wie meine Vorgänger konnten ich nicht mit der Spitze zielen da über den Hirsch nichts als blauer Himmel war.
Ergänzend muß ich sagen, dass ich mit meinem Schießstiel bis zu einer bestimmten Entfernung (ca 35m) keine Spitze sehe. Bei weiteren Entfernungen beginne ich dann mit der Spitze zu visieren.

Eine Frage an die "instinktiven" Schützen, die außer dem Ziel nichts sehen, also keine Spitze und kein Pfeil:

Wie könnt ihr den Kill sehen bzw "instinktiv" schießen, wenn ab einer bestimmten Entfernung automatisch die Spitze, und sogar die Hand ins Ziel bzw ins Blickfeld kommt?

Gruß
Helmut

ravenheart

... kommen sie nicht!

Beide Augen ruhen auf dem Zielpunkt. Bogen, Hand und Pfeil werden "ausgeblendet".
Dass sie nicht in's Blickfeld geraten liegt entweder am Ankerpunkt, oder daran, dass zumindest ein Auge dran vorbei sieht und die Dominanz übernimmt.
Hab ich noch nie drüber nachgedacht...
Fakt ist: Sie stören (mich) nicht!

Rabe

Hunter35

@ravenheart,
Danke für deine schnelle Antwort.
Ich behaupte mal das ich einen "Asbell-Stiel" schieße (Rechthandschütze mit linker Augen Dominanz).
Wenn ich jetzt meine Bogenhand hebe, so hoch hebe dass meine Hand das Ziel verdeckt, und jetzt ein Auge schließe, verdeckt meine Bogenhand das Ziel, egal welches Auge ich schließe.
Somit kann es nichts mit der Augen-Dominanz zu tun haben.
Auch mit dem "Vorbeischauen" funktioniert es nicht.

Meine Bogenhand verdeckt das Ziel :?:

Gruß
Helmut

Hunter35

Kann mir sonst keiner helfen bzw einen Tip geben? :(
Gruß
Helmut

Pochifiore

Hm, ich kann mich nur anschließen - mir ist das auch irgendwann mal aufgefallen, ziemlich am Anfang als ich das Schießen begonnen hatte und wir mal so meterweise zurückgegangen sind - da gab es dann irgendwann den Punkt, wo ich mit dem damaligen Bogen auch genau so doof stand, dass meine Hand (obwohl sie ja nicht die größte ist) das Ziel komplett verdeckt hat.
Inzwischen merke ich das entweder nicht mehr oder mache irgendwas anders.

Hm, nicht so wirklich hilfreich, gell?

Steinmann

Es kann am Zuggewicht des Bogens und der gewählten Entfernung liegen. Bei allen Bögen muß man irgendwann mal so hoch halten das die Hand das Ziel verdecken kann. Aber das sind dann schon, selbst bei schwachen Bögen weite Entfernungen.
Es ist mir, warum auch immer bisher nie störend aufgefallen.
Durch eine Minute Ärger gehen sechzig wertvolle Sekunden Freude im Leben verloren.

Hunter35

Zitat von: gluxi am 29.06.09, 13:01
zurück zum thema.  eigentlich gibt es eine ganz einfache lösung für dich wo du beide systeme anwenden kannst. system und eben das "andere"  :-*
ich schiesse bis auf ca 30 meter das "andere" und ab ca 30 meter eine mischung aus allem. wie das man nennt ist jedem selbst überlassen. ich denke ab einer bestimmten distanz versagt das "andere" system, ist bei jedem natürlich verschieden und sollte ausprobiert werden.
innerhalb 30 m (bei mir) treffe ich eigentlich ganz gut mit dem geheimnissvollem schiessen und darüber pack ich es nicht mehr mit der distanz, darum sich ein system anzueignen find ich nicht schlecht, ob es nun gap, split oder reines spitzen-zielen ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Anderes Beispiel:
Gleiches Turnier, ca 20m im Tal,Wald, Entfernung ca. 80m und im Hintergrund Bäume.  Da mußte ich mit meinem Wallace Mentor ca. 15Meter über dem Bison,an einem Ast anhalten.  Das war dann mit Systemschießen (Spitze am Ast) schon möglich, aber nicht bei dem Wapitihirsch. Über ihn war ja kein punkt um mit der Spitze zu Zielen.


Zitat von gluxi "darum sich ein system anzueignen find ich nicht schlecht" müsste eigendlich dann heißen "muß zwingend, ab einer für jeden Schützen individuellen Entfernung  , notwendig sein" heißen.
Andere Alternative: Man schießt, egal bei welcher Entfernung, mit "System"
Und gleichzeitig kann keiner mehr behaupten "er schieße niemals mit System"

Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege!

Gruß
Helmut

W.Munny

falsch
niemand muss müssen
aber wer will der kann
LG und alle ins Blatt!<br />W.Munny

Frithjof


Moinsens ,

wer stellt denn Ziele für Langbögen oder Jagdrecurve auf 80 m  :?: :?: :?:   


Und dann am besten eine Herde Lemminge  :whistle:

        Thorsten
Das Reh springt hoch, das Reh springt weit, warum auch nicht, es hat doch Zeit!!!

gluxi

also 80 m mit einem "ohne Visier-Bogen" find ich ein bisschen ..... :bash: ich denke da versagt jedes system, ausser mit Visier. Selbst Systemschützen, da verdeckst du sogar mit der Spitze das ganze Tier. Ich sage jetzt einfach mal, da haben die Treffer eher was mit Glück zu tun  :rolleyes:
was du auf weitere Distanzen noch machen kannst mit einem Recurve, ist dein Bogenfenster einteilen in gewisse Distanzen aber auch da siehst du bei 80 m kein Ziel mehr. Da kannst du einfach nur noch die Faust mittig ins Ziel halten und auf einen Zufallstreffer hoffen oder du trainierst speziell auf diese Distanz, so dass du ein Gefühl bekommt wie du den Bogen halten sollst. Nicht wirklich empfehlenswert. Wenn du hauptsächlich 3-D schiesst, würde ich bis 50 m trainieren und wenn du grössere Distanzen schiessen möchtest und auch treffen möchtest, wäre der Umstieg auf Olympic oder Compound sicher empfehlenswert. Bei mir sieht es so aus:
bis 30 m schaue ich meistens den Punkt an den ich treffen will, ausser bergauf/ab Schüsse, da schaue ich wieder anders.
ab dieser Distanz schaue ich höher, was bei jedem anders ist. Bei 50 m kann ich mit der Spitze mitten ins Kill halten, was darüber ist, muss ich wieder mit der Spitze nach oben korrigieren. ab 70 m ist dann für mich aus die Maus. Möchte ich auch nicht mehr trainieren, da mit meinem Bogensetup einfach nur noch Zufallstreffer sind, was auch nicht den grossen Spass macht.
Das hier geschriebene gilt nur für mich, ist nicht abschliessend und auch nicht wertend oder muss auf andere zutreffen.  :wow:

ullrson

Zitat von: Hunter35 am 29.10.09, 01:38
Zitat von: gluxi am 29.06.09, 13:01
zurück zum thema.  eigentlich gibt es eine ganz einfache lösung für dich wo du beide systeme anwenden kannst. system und eben das "andere"  :-* ...


Mache ich ebenso: Größere Entfernungen anderer Anker.

Zitat
Anderes Beispiel:
Gleiches Turnier, ca 20m im Tal,Wald, Entfernung ca. 80m und im Hintergrund Bäume.  Da mußte ich mit meinem Wallace Mentor ca. 15Meter über dem Bison,an einem Ast anhalten.  Das war dann mit Systemschießen (Spitze am Ast) schon möglich, aber nicht bei dem Wapitihirsch. Über ihn war ja kein punkt um mit der Spitze zu Zielen.


Zitat von gluxi "darum sich ein system anzueignen find ich nicht schlecht" müsste eigendlich dann heißen "muß zwingend, ab einer für jeden Schützen individuellen Entfernung  , notwendig sein" heißen.
Andere Alternative: Man schießt, egal bei welcher Entfernung, mit "System"
Und gleichzeitig kann keiner mehr behaupten "er schieße niemals mit System"

Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege!

Gruß
Helmut


Wenn Du bereits 15m über das Ziel halten mußt, dann ist dein Pfeil knapp 2 Sekunden unterwegs. 40m/s ist für einen Langbogen auch realistisch. Nach 2 Sekunden ist dank Erdanziehung dein Pfeil bereits mit 20m/s im Sinkflug. Eine minimale Abweichung im Gewicht, Luftwiderstand o.ä. verursacht einen Fehler, den Du mit keinem System (auch nicht mit Visir) ausgleichen kannst. Das ist eine Entfernung für Fahrradschützen und Fitanesen und auch nur bei Windstille! Bei allen anderen ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Pfeilsuchen angesagt. 

Grüße
ullrson

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