Daumenring aus Tagua

Begonnen von Ralph, 24.04.19, 21:45

Ralph

Daumenring im mandschurischen Stil aus Tagua.

Mehr dazu hier
"Über's Niederträchtige
Niemand sich beklage;
Denn es ist das Mächtige,
Was man dir auch sage." - Goethe, West.östl. Diwan, Buch des Unmuts

ragnar

Interessant.
Wobei ich letztens festgestellt habe, daß ich mich immer mehr in Richtung Armin Hirmer bewege - also Schießen ohne Daumenring.
Gerade gestern habe ich circa 40 Pfeile mit mit meinem Turnier-Zuggewicht (35#@30"), mit blankem Daumen, und ohne Probleme.
Jedenfalls interessiert mich der historische Teil des mandschurischen Bogenschießens mehr.
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

Ralph

Na beim historischen Teil des mandschurischen Bogenschießens biste dann ja wieder beim Schießen mit dem Ring... ;)  8)

Was  das generelle Schießen mit oder ohne Ring angeht:

Denke, die Altvorderen werden schon gewußt haben, warum sie mit und nicht ohne Ring schossen. Folgeerscheinungen von Überlastungen / Fehlbelastungen zeigen sich bösartigerweise meist viel später.

Und es gibt genügend Videos, auf denen Armin direkt und zwischen den Zeilen rumjammert, dass ihm jetzt sein Daumen weh täte....

Aber es ist letztlich auch jedem seine Sache, womit oder ohne was er agiert, wenn er damit glücklich wird.
"Über's Niederträchtige
Niemand sich beklage;
Denn es ist das Mächtige,
Was man dir auch sage." - Goethe, West.östl. Diwan, Buch des Unmuts

ragnar

Zitat von: Ralph am 25.04.19, 11:05Folgeerscheinungen von Überlastungen / Fehlbelastungen zeigen sich bösartigerweise meist viel später.
Und es gibt genügend Videos, auf denen Armin direkt und zwischen den Zeilen rumjammert, dass ihm jetzt sein Daumen weh täte....
Wobei du natürlich teilweise recht hast.
Teilweise deswegen, weil Armin viele Bögen antestet, und zwar mit einem Zuggewicht, das er offensichtlich nicht andauernd bewältigen kann.
Für die 40# und 50# Bögen, die ich gelegentlich benutze, verwende ich dann schon den "Daumenring" (Lederschutz), und mache anfangs nur wenige Schuß.

ZitatDenke, die Altvorderen werden schon gewußt haben, warum sie mit und nicht ohne Ring schossen.
Das denke ich auch. Wobei das für sie keine Freizeitbeschäftigung war, sondern lebensnotwendig. Und dazu gehörte eben auch, mit einem Pfeil eine feste Rüstung oder den Körper von Großwild durchbohren zu können. Was ich - zumindest momentan - nicht nötig habe ... ;-)

ZitatNa beim historischen Teil des mandschurischen Bogenschießens biste dann ja wieder beim Schießen mit dem Ring...
Aber eben auch Dinge wie Abmessungen, Materialien und Fertigung der Bögen, Pfeilmaterialen, Gewichte, und Gewichtsverhältnisss, Befiederungsgrößen, etc.
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

Ralph

Zitat von: ragnar am 25.04.19, 11:27
ZitatNa beim historischen Teil des mandschurischen Bogenschießens biste dann ja wieder beim Schießen mit dem Ring...
Aber eben auch Dinge wie Abmessungen, Materialien und Fertigung der Bögen, Pfeilmaterialen, Gewichte, und Gewichtsverhältnisss, Befiederungsgrößen, etc.


Du kommst aber hoffentlich nicht auf die Idee, die historischen Zuggewichte schießen zu wollen...  ;) erst recht nicht ohne Ring... 8)
"Über's Niederträchtige
Niemand sich beklage;
Denn es ist das Mächtige,
Was man dir auch sage." - Goethe, West.östl. Diwan, Buch des Unmuts

ragnar

ZitatDu kommst aber hoffentlich nicht auf die Idee, die historischen Zuggewichte schießen zu wollen...  ;)
Das ist ernsthaft außer Reichweite...
Den Sommer über kann ich nach etwas Training 50# schießen. Auch das tue ich nur zu Trainingszwecken, und nicht dauerhaft.
Aber das Doppelte oder Dreifache ist deutlich zuviel für mich, selbst für ein paar Schuss.

Wenn ich dieselbe Energie in den Pfeil stecken will, nehme ich einen Compound (55#) oder eine Armbrust (150#) ...
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

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