Self- Nocks verstärken?

Begonnen von heinzl1605, 15.03.19, 13:18

heinzl1605

Servus ihr Amazonen des Pfeilfluges- ihr Herren der Sehne  ;) , ich hätte mal eine Frage wie, bzw. ob ihr eure Self- Nocks gegen Verschleiß verstärkt. Ist es sinnvoll diese im Nockbereich mit Lack oder Ähnlichem( z.B. flüssigen Sekundenkleber) zu tränken oder ist das eher kontraproduktiv? Stichwort Sprödigkeit/ Bruch. Im Schaft stehen ja neben dem Horninlet, einer Wicklung oder eines zusätzlichen Dübels ja mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Macht ihr den Nock in 90 Grad zur Maserung oder nutzt ihr die Länge der Holzfasern zur besseren Haltbarkeit? Plaudert mal aus dem Nähkästchen was ihr so für Sinnvoll haltet, bzw. welche Nachteile euch bekannt sind. Grüße, heinzl1605.
carpe diem!!

Simon Thumb

Nock 90° zu den Jahresringen halte ich für eine Pflichtaufgabe. Wenn die Nocke mal kaputt ist,bekommt der Pfeil eine Hartholznocke aufgeklebt, die ihn wieder auf die ursprüngliche Länge bringt.
"Pfeil und Bogen ist für uns alle Neuland." - Angela Merkel

AST

16.03.19, 00:48 #2 Last Edit: 16.03.19, 00:57 by AST
Ich habe bislang noch nie Probleme mit Selfnocks gehabt, ausser, dass mir jemand auf meine Pfeile einen Robin produziert.....

Wichtig: 90° zu Maserung den Nockschlitz machen und direkt darunter einene Wicklung.

Auch hilfreich, ein Horninlay sowie aus Horn oder Hartholz eine aufgesetzte (Konus oder Stiftbohrung) oder eingespleisste Nocke (V- Spleiß).
Die letztgenannten Sachen machen aber deutlich mehr Aufwand!

Bei allen Varianten darauf achten, dass die Sehne vom Durchmesser zur Nocke passt und nicht mit Gewalt in den Nockschlitz gedrückt werden muss. Klemmnocken gehen auch, aber wie gesagt, wenn die Sehne da mit Gewalt reingedrückt werden muss, dann brechen auch irgendwann die Nockwände raus.
Anpassung bei zu eng geht gut mit 80iger oder 120iger Schleifpapier. Meist muss da garnicht viel geschliffen werden.
Wenn die Nocken zu weit sind kann man versuchen mit ein paar Tropfen flüssigem Kleber den Nockschlirz etwas enger zu gestalten oder auch auf diesem Wege eine dünne Lage Papier einzukleben.
Mit dem Verengen der Nocken habe ich allerdings wenig Erfahrung, da ich es locker bevorzuge und nicht klemmend.

Für Experimentierfreudige gibt es wohl auch die Möglichkeit der Nockless Arrows. Da haben die Pfeile keine Nocken und können von den 3D Tieren oder den Kringelscheiben nicht zurückgeschossen werden 8)
Zu dem Zweck bekommt der Pfeil statt Nock nen Konus und statt Nockpunkt kommt das Gegenstück zum  Konus auf die Sehne und wird dort fixiert. Es gibt wahrscheinlich noch andere Varianten neben dem Konus....
"Primitive" means FIRST - (not worst)

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