Bogenjagd in Deutshland

Begonnen von Bogen72, 05.02.19, 17:24

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roscho

Zitat von: Karly am 07.02.19, 14:11Die Sauen sind ein Hausgemachtes Problem...

Maisfelder bis an den Waldtrauf und eine mehr als Verdoppelung des Maisanbaues in den letzten Jahren...
Aber das ist nur meine Meinung...

Die ASP ist auch ein Mensch gemachtes Problem und wird auch vom Menschen verteilt. Wie sonst könnte man sonst die Fälle in Belgien erklären.. Osteuropäischer Virenstamm der Deutschland überfliegt ?


Was mich Interressieren würde was Entsprechende Raubfeinde sind ? Etwa die von den Wolfskuschlern erwähnten Wölfe ?

Ich habe da starke Zweifel das diese auf ne Wehrhafte Sau losgehen,,,, Und Erfolgreich sind ;)

Ich stimme dir zu das Sauen ein hausgemachtes Problem sind.

Nach aktuellen Studien aus Italien machen Wildschweine aber 49% der Nahrung der dortigen Wölfe aus, gefolgt von Rehen (24%) und Hasutieren (18%)
(Eur J Wildl Res (2017) 63: 9) "What does the wild boar mean to the wolf?"


Natürlich nicht ausgewachsene Keiler und Bachen sondern Frischlinge und Überläufer.


Absinth

07.02.19, 19:34 #16 Last Edit: 07.02.19, 19:40 by Absinth
@All: Ist es denn wohl denkbar, dass sich die hier in Deutschland wieder heimisch werdenden Wölfe auch irgendwann hauptsächlich von Wildschweinen ernähren, welche sie auch selbst erbeuten können, eben halt so wie in Italien? Im Moment sieht dies ja etwas anders aus bzw. ist dies womöglich auch regional bedingt und hat womöglich vielfältige Gründe bzw. scheint dieser Zusammenhang wesentlich komplexer zu sein - als jenes, dass, der Wolf lediglich seinen Speiseplan neu betrachten sollte.?


BG. Absinth
nihil sine deo

und immer bei der Arbeit

roscho

@Absinth: deutsche Daten von 2016 - den Originalartikel such ich noch raus

https://www.nrw-wolf.de/nahrung-des-wolfes/

Absinth

Ja, diese Übersicht kenne ich und da steht halt das Reh an erster Stelle, deshalb meine Antwort #16.


Danke und besten Gruß,
Absinth
nihil sine deo

und immer bei der Arbeit

Bogenpeter

ZitatIch habe da starke Zweifel das diese auf ne Wehrhafte Sau losgehen,,,, Und Erfolgreich sind 
... leider finde ich auf die Schnelle nicht den Film ,,Wolfsrudel gegen amerikanisches Bison". In meiner Erinnerung 4h und danach war der Leitwolf zu kaputt zum Essen. Dem Rest hat das riesige gehörnte Tier lecker geschmeckt. Seit dem Video bin ich gegen Wölfe in Deitschland :-)

Und dann werden die locker mit so einem kleinen Keiler von 150 kg und 15 cm Waffen fertig... der Bison war fit und nicht dumm, aber am Ende hatte er keine Chance gegen die extrem organisiert vorgehenden Wölfe.

Ah, und ich bin für Bogenjagd... was soll denn das Kommentar bzgl Armbrust im Bogenjagdbreich :-(
Peter

Karly

Zitat von: Bogenpeter am 08.02.19, 09:50[

Ah, und ich bin für Bogenjagd... was soll denn das Kommentar bzgl Armbrust im Bogenjagdbreich :-(
Peter

Die Armbrust ist für die welche nicht mit dem Bogen Jagen können ;)
Was 99% der sogenannten Tierschützer betreiben ist einfach nur das ausleben einer unbehandelten Geisteskrankheit!

ragnar

Zitat von: Bogenpeter am 08.02.19, 09:50... leider finde ich auf die Schnelle nicht den Film ,,Wolfsrudel gegen amerikanisches Bison". In meiner Erinnerung 4h und danach war der Leitwolf zu kaputt zum Essen. Dem Rest hat das riesige gehörnte Tier lecker geschmeckt. g... der Bison war fit und nicht dumm, aber am Ende hatte er keine Chance gegen die extrem organisiert vorgehenden Wölfe.
...
Das will ich erst selbst sehen. Und damit meine ich nicht den Film.
Wölfe jagen üblicherweise das schwächste Tier, um Aufwand und Gefahr zu minimieren. Und den Gesundheitszustand ihrer Beute können sie auch noch nach Stunden an Hand einer hinterlassenen Spur feststellen.
Selbst wenn der Leitwolf anfangs zu fertig ist, die Tiere erholen sich schnell, und setzen die Rangordnung durch.

ZitatSeit dem Video bin ich gegen Wölfe in Deitschland :-)
In der Natur paßt sich die Größe eines Rudels an die Reviergröße und die vorhandene Beute an. In dicht bewaldeten Gebieten mit höherer Dichte an kleinem Wild werden auch die Reviere und Rudel kleiner.

ZitatUnd dann werden die locker mit so einem kleinen Keiler von 150 kg und 15 cm Waffen fertig...
Damit relativiert sich auch dieser Umstand. Übrigens haben Jäger (zumindest) noch im Mittelalter Keiler als gefährlicher eingeschätzt als Bären.
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

Kuckingen

Das Wölfe das schwächste Tier jagen ist inzwischen widerlegt. Dazu gibt es hervorragende Studien aus Kanada und Alaska und anderen Naturschutzgebieten.
Daher ist es glaubwürdig, dass ein Rudel Wölfe ein Bison erlegen.

Die Wildschweine in Italien sind eine solch starke Plage geworden, dass jeder Landwirt diese schießen darf ohne Jagdschein. Quasi Selbstverteidigung. Infos die ich dazu gehört habe von befreundeten Italienern. Italien kann seinen gesamten Schweinefleischbedarf aus Wildschwein decken.

Acker locken Tiere an. Hausgemacht, naja, jeder will Essen und ich werde jetzt nicht anfangen, das komplexe Thema Landwirtschaft noch zu erklären und der äußerst ungünstigen Verteilung von Landwirtschaftlich genutzter Fläche und was davon Acker ist usw. Das wäre ein eigenes Thema und ist leider zu ideologisch aufgeladen.

 
Dem klugen Schützen gleicht der höhere Mensch. Verfehlt dieser sein Ziel, so wendet er sich ab und sucht die Ursache seines Fehlschusses in sich!

Karly

Die Wildsau ist unser wehrhaftestes Tier ...

Auf Nachsuchen gehe ich die restlichen paar Meter mit Waffe im Anschlag auf das Stück zu.
Sieht manchmal Theatralisch aus, erspart aber viel Ärger und Schmerzen.
Genauso bei Wildunfällen.. Verletzte Sauen sind sehr ...sagen wir mal... PISSED !

Was mich immer wieder wundert das sich die Leute nicht bewusst sind das Schweine gefährlich sind ..
Was 99% der sogenannten Tierschützer betreiben ist einfach nur das ausleben einer unbehandelten Geisteskrankheit!

ragnar

Zitat von: Kuckingen am 08.02.19, 12:30Das Wölfe das schwächste Tier jagen ist inzwischen widerlegt. Dazu gibt es hervorragende Studien aus Kanada und Alaska und anderen Naturschutzgebieten.
Ohne das zu kommentieren ...
ZitatDaher ist es glaubwürdig, dass ein Rudel Wölfe ein Bison erlegen.
Das eine schließt das andere nicht aus. Raubtiere reißen das Beutetier mit dem optimalen Kosten/Nutzen-Verhältnis. Die Kosten bei gesunden, wehrhaften Tieren sind relativ hoch.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

AST

Ja ihr habt sicher beide Recht....aber jenseits von Naturforschung und Naturfilmen geht es hier doch darum, dass es in brandenburger Städten Probleme mit Wildschweinen gibt und dort für spezielle Gebiete die Bogenjagd als Gegenmaßnahme in Betracht gezogen wird.

Ob jetzt die brandenburger Städte ihre Probleme mit Wildschweinen gegen Probleme mit Wölfen eintauschen möchten, da hege ich so meine Zweifel....

Achtbaeren

08.02.19, 17:35 #26 Last Edit: 08.02.19, 18:36 by Achtbaeren
danke Ast!

Micha
Anmerkung des Verfassers, schaut euch Mal den Beitrag auf NTV an:
Titel: Äste sind gefährlicher als Wölfe in Deutschland.
Sich, an Sich messen und leben und leben lassen

ragnar

Zitat von: AST am 08.02.19, 16:55Ob jetzt die brandenburger Städte ihre Probleme mit Wildschweinen gegen Probleme mit Wölfen eintauschen möchten, da hege ich so meine Zweifel....
Die Wölfe kommen von selbst - von Polen her eingewandert. Aber bei weitem nicht genug, um ein Wildschweinproblem zu lösen.
Und selbst wenn, bevorzugen sie die leichteste Beute. Ich bezweifle, daß da viele Wildschweine dabei wären.
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

AST

Scheinbar sind hier einige auf  Schweine und Wölfe fixiert.....

Bogenpeter

Für alle, die mit dem Wolf kuscheln wollen: bison-gegen-wolf .
Dazu noch der Artikel https://www.welt.de/geschichte/article185448144/Wolfs-Angriffe-Als-Woelfe-sich-selbst-in-Staedten-ihre-Opfer-holten
Man sollte einfach überlegen, ob es eine gute Idee ist, ein Raubtier in einem dicht besiedelten Gebiet anzusiedeln. Nicht mehr und nicht weniger...
Gruß Peter

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