Bogenjagd in Deutshland

Begonnen von Bogen72, 05.02.19, 17:24

Nach unten

Bogen72

Moin moin,
in Brandenburg wird geprüft ob die Wildschweine in der Stadt mit dem Bogen erlegt werden dürfen.

https://www.jagderleben.de/

Bin gespannt was dabei rüberkommt.

LG Volker

Wolverine

oh je und wer soll das tun ? das Verbot der Bogenjagd gibt es nicht erst seit 1976, das kam viel früher, da hatte einer Angst, dass seine Hirsche in den Rominten gewildert werden.
Es gibt Menschen, die zeigen Dir immer wieder, wie Du niemals werden willst.
Bögen von Bavarian Longbow, Black Widow, Centaur, Wapiti Bows, Martin

spitfire

Also dass der Morphium-Hermann die Bogenjagd verboten hat, wusste ich nicht, interessant. Abgesehen davon, ist die Bejagung im Stadtgebiet mit Pfeil und Bogen wegen der reduzierten Hinterlandgefährdung  gegenüber der Kugel zwar sinnvoll, aber ich denke, die Armbrust wäre wohl vorzuziehen.

AST

Wie war denn das Jadgdrecht hinsichtlich Bogenjagd in der damaligen DDR?
"Primitive" means FIRST - (not worst)

Karly

Der einzig Sinnvolle Weg ist in dem Fall die Jagd mit einem Bogen Armbrust.
Da befriedeter Bezirk und geringere Hinterlandgefärdung.

Und aus meiner Sicht sicher ein Einstieg für spezialisierte Jäger.
Was 99% der sogenannten Tierschützer betreiben ist einfach nur das ausleben einer unbehandelten Geisteskrankheit!

ragnar

Zitat von: Karly am 06.02.19, 13:44in dem Fall die Jagd mit einem Bogen Armbrust.
Ich schätze, du meinst mit Bogen oder Armbrust.
Obwohl ich generell zustimme, sehe ich einen überwältigenden Bürokratieschwall folgen - so wie ich die Deutschen kenne ...
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

Karly

Genau Bogen / Armbrust wären für mich das Gerät welches dafür geeignet wäre.




Den Bürokratieschwall wird es auf jedenfall geben.. Aber ich würde da das Französische Modell übernehmen wollen..>>>
Sobald Klinge aufgeschraubt ist muss eine Jagdscheinnummer auf dem Pfeilschaft wasserfest Geschrieben stehen.

Und Voraussetzung wird wohl der Deutsche Jagdschein sein eventuell mit einer zusätzlichen Ausbildung zum Bogenjagen.
Was 99% der sogenannten Tierschützer betreiben ist einfach nur das ausleben einer unbehandelten Geisteskrankheit!

c70bear

ich würd mir keine Sorgen machen das die Wildschweine jetzt für Bogenjäger freiwild sind ;-)

da werden dann sicher 1-2 staatliche Oberjäger den Auftrag bekommen
Für den Diener ist der König nur ein Hanswurst

Club 52"

Karly

Zitat von: c70bear am 07.02.19, 10:05...
da werden dann sicher 1-2 staatliche Oberjäger den Auftrag bekommen

Bei der Menge der Schweine und der Angst vor der ASP sehe ich das eher nicht so...

Wenn man schaut wie Wildschweinsichere Mülltonen auf den Rastplätzen verteilt werden und wie Warnschilder überall stehen....
Dänemark Kilometer lange Schutzzäune aufstellen will/wird.

Die Angst wird das schon regeln... spätestens nach dem ersten ASP Fall.

(Die Schweine sind in dem Fall die Opfer welche als Sündenbock und Grund dienen... )
Was 99% der sogenannten Tierschützer betreiben ist einfach nur das ausleben einer unbehandelten Geisteskrankheit!

AST

ASP hat doch erstmal nichts mit herummarodierenden Wildschweinhorden zu tun, oder? ASP hat eher was mit dem Transitverkehr aus Osteuropa zu tun... auch wenn einige Entscheidungsträger die Verantwortung für die Ausbreitung gerne auf andere abwälzen möchten.

Das Problem, dass die Wildscheinpopulation teilweise überhand nimmt, gibt es schon ein paar Jahre.
Die bisherigen Massnahmen zur Begrenzung des Bestandes funktionieren bislang nur eingeschränkt - ob das jetzt an der Intelligenz der Tiere oder den gewählten Methoden liegt das ist  ?.
In Brandenburg wird jetzt eine neue Methode zur Bejagung diskutiert, die speziell für bewohnte Gebiete (Ortschaften, Städte) geeignet erscheint.  Meiner Meinung nach, ist die Jagd mit dem Bogen in den bestehenden Strukturen nicht ausreichend geeignet, die Problematik als solches zu lösen, sondern lediglich lokal wird es kleine "Erfolge" geben, wenn überhaupt?

Um die Überpopulation der Wutze in den Griff zu bekommen, muss weiter geschaut werden, ob es  nicht etwas gibt, dass dieses Problem wirklich lösen kann.

My 2 cents
"Primitive" means FIRST - (not worst)

ragnar

Zitat von: AST am 07.02.19, 11:46Um die Überpopulation der Wutze in den Griff zu bekommen, muss weiter geschaut werden, ob es  nicht etwas gibt, dass dieses Problem wirklich lösen kann.
Meine Zustimmung.
Wobei es sich meistens erwiesen hat, das menschliche, speziell staatlich/bürokratische "Lösungen" im Endeffekt das Problem nur verschlimmert haben. Dann waren allerdings schon neue Bürokraten am Ruder, oder staatlich finanzierte Experten haben des Problem wegdiskutiert.

Eine unbürokratische Autoregulation der Population würde entsprechende Raubfeinde voraussetzen.
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

Karly

Die Sauen sind ein Hausgemachtes Problem...

Maisfelder bis an den Waldtrauf und eine mehr als Verdoppelung des Maisanbaues in den letzten Jahren...
Aber das ist nur meine Meinung...

Die ASP ist auch ein Mensch gemachtes Problem und wird auch vom Menschen verteilt. Wie sonst könnte man sonst die Fälle in Belgien erklären.. Osteuropäischer Virenstamm der Deutschland überfliegt ?


Was mich Interressieren würde was Entsprechende Raubfeinde sind ? Etwa die von den Wolfskuschlern erwähnten Wölfe ?

Ich habe da starke Zweifel das diese auf ne Wehrhafte Sau losgehen,,,, Und Erfolgreich sind ;)
Was 99% der sogenannten Tierschützer betreiben ist einfach nur das ausleben einer unbehandelten Geisteskrankheit!

Karly

Und hier eine aktuelle Karte mit den Registrierten Fällen...
https://www.fli.de/fileadmin/FLI/Images/Tierseuchengeschehen/afrikanische-schweinepest/Karten/2019/Map_ASP_2019-02-05_10-00..jpg

Was hier nicht erfasst wird sind Weißrussland und rest Russland..


Und sollte irgendjemand dem Bauernverband stecken das Bogenjagd gegen Sauen hilft.. Das wäre dann eine Starke Lobby FÜR die Bogenjagd ;)
Was 99% der sogenannten Tierschützer betreiben ist einfach nur das ausleben einer unbehandelten Geisteskrankheit!

Absinth

Zitat von: Karly am 07.02.19, 14:19...
Was hier nicht erfasst wird sind Weißrussland und rest Russland..
...


Nur zur weiteren Ergänzung und etwas globaler....

https://www.agrarheute.com/tier/schwein/afrikanische-schweinepest-aktuellen-faelle-536254



Habe es nebenan auch schon gepostet und passt m.M.n. hervorragend zum Thema, Kleinmachnow ist (fast) überall...

https://www.youtube.com/watch?v=NvDoqDNPrvk&app=desktop


Mal gucken, bin ja mal gespannt, was/wie in Brandenburg entschieden wird.


Beste Grüße,
Absinth
nihil sine deo

und immer bei der Arbeit

ragnar

Zitat von: Karly am 07.02.19, 14:11Was mich Interressieren würde was Entsprechende Raubfeinde sind ? Etwa die von den Wolfskuschlern erwähnten Wölfe ?
Glaube ich weniger - daß die Sauen/Keiler recht wehrhaft sind, ist mir bewußt.
Was ursprüngliche Raubfeinde der Wildschweine in Mitteleuropa betrifft, bin ich relativ unwissend.
Ich vermute allerdings, es in DE nicht durchsetzbar wäre, ein Raubtier anzusiedeln das allein einen ausgewachsenen Keiler überwältigen kann.

Die Futtersituation (Maisfelder) wären der zweite Hebel.
Das die Bauernlobby da kaum Abstriche machen will, könnte angehenden Bogenjägern zum Vorteil gereichen.
Nur laut gedacht...
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

Nach oben