unterschiedliche Pfeilgewichte

Begonnen von Casimir, 12.11.18, 19:39

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Grombard

Ruf doch mal beim Bogenladen Leipzig an.
Die kürzen dir die Agils sicher auf deine 30,5".
Irgendwas ist ja immer.

ragnar

Ich habe ehrlich gesagt auch noch nicht nachgewogen.
Allerdings gruppieren die Pfeile (400-er Spine) mit meinem Compound auch auf 70m gut.
Die Händler können dir unter Umständen mehr sagen, die stellen üblicherweise nur die Großhänder- oder Hersteller-Kurzinfo auf ihre Webseite.
Kleine Händler sind meist selbst Schützen und wissen eher Bescheid. Großhändler haben nach Durchsatz bezahlte Angestellte.
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

Casimir

Habe tatsächlich noch einen gefunden der Aurel Agil 006 auch gekürzt liefert.

Was haltet ihr von den Speed-Line-Naturfedern Hatte bisher die hier benutzt.

0815

Befiederungsform ist fuer den Normalschuetzen vollstaendig egal. Die guenstigeren tun es allemal, es sei denn man moechte fuer mehr Aestetik bezahlen.

Ich empfehle Dir Eine gut sichtbare Befiederung eun einen weissen oder neonfarbenen wrap unter den Federn und eine weisse Nocke. Das erhoeht die Wiederfindbarkeit enorm und man sieht auch wo man getroffen hat.

Schlechte Farben sind rot,schwarz, alle Brauntoene und dunklere Farben. Die verstecken sich klasse unter dem Laub im Wald und unter dem Grass....
Vor allem Carbonpfeile, da diese sehr glatt sind und einen kleine Durchmesser haben....



Casimir

Habe die  Aurel Agil 006 heute bekommen und gleich mal nachgewogen:

12x exact 156 grain

Ich bin begeistert - danke für den Tip! Es geht also auch anders. Hoffentlich stimmt der Spine so halbwegs...

younger

Zitat von: Casimir am 17.11.18, 21:01Habe die  Aurel Agil 006 heute bekommen und gleich mal nachgewogen:

12x exact 156 grain


so sehr ich Dir das gönne, brächte mich so ein Ergebnis dazu die Waage mal zu prüfen ...  :rolleyes:

Casimir

Zitat von: Casimir am 17.11.18, 21:01Hoffentlich stimmt der Spine so halbwegs...


Heute probegeschossen:

Hmm, Pfeile schlingern etwas. Jedenfalls mehr als meine ExoSphere 600spine. Haben 3 Leute getestet und auch das Schlingern bemerkt - sollte also ein fehlerhaftes Lösen wegfallen.

Gesamtgewicht der Aurel 280 grain 30,5 Zoll. Spitze 60 grain. Bogen ca. 29 Pfund 70 Zoll. Auszug ca. 28,5 Zoll.

Habt ihr noch einen Tip für mich woran das liegen könnte?

0815

http://elitearrows.com/proper-arrow/

Und um nochmal auf deinen anderen thread zu kommen.
Die Plastikauflage zeigte Verschleissescheinung, jetzt hast D eine Buttonauflage mit Metallarm gekauft.

Wie bei allem im Schiesssport. Man aendert immer nur einen Parameter.

Hast Du denn deine Pfeilauflage auch geometrisch richtig montiert?

https://youtu.be/Pgj_qygGNC0?t=545

Wenn das gemacht wurde und Du den Nockpunkt gesetzt hast,dann kann man schauen was dein Pfeil macht.....

Casimir

Das mit dem Papiertest habe ich auch schon mal gelesen - konnte ihn aber noch nicht umsetzen.

Die neue Pfeilauflage ist noch nicht montiert. Ich schieße das Plastedingsda erst mal platt.

Warum nutzt sich eigentlich die Pfeilauflage ab? Ich habe mal gelesen das sich der Pfeil beim Lösen abhebt und damit nicht die Federn mit der Pfeilauflage kollidieren?!

In wie fern spielt denn die Standhöhe eine Rolle beim Schlingern des Pfeiles? Hier wird (2/3 runterscrollen) beschrieben das die Sehne eine S-Bewegung macht und der Pfeil die Sehne genau im Center verlassen sollte.
Bei meinem Bogen soll eine recht hohe Standhöhe verwendet werden 23,5-24cm.

0815

Also zunaechstmal machen wir alles in Zoll und inches und nicht in cm oder kg.

Standhoehe ist bei einem Recurve normlerweise im Bereich von 8-9 Zoll,
Mit ner guten Startposition bei 8.5", also 21.6cm.

Die Standhoehe wird rechtwinklig zur Sehne bis zum tiefsten Punkt des Griffes gemessen = Druckpunkt des Griffes.
Dann stellt man den Nockpunk auf 5/8" above square, also 5/8" ueber dem rechten Winkel zur Sehne und zur Auflage ein.
Das prueft man beides mit dem Checker oder auch bow square genannt.

Hat man diese Grundeinstellung eingestellt, dann schaut man mal wie es fliegt. Bevor man schiesst, prueft man den Sitz der Nocke auf der Mittelwicklung der Sehne.

Bei einer Klemmnocke (die meisten heutzutage) muss die Nocke natuerlich so fest siten, dass sie wenn man den Bogen mit Pfeil nach unten zeigen laesst nicht herunterfaellt.

Die Nocke muss aber auch den Pfeil leicht freigeben. Bei einem leichten Schlag mit der Handflaeche auf die Mittelwicklung sollte der Pfeil dann herunterfallen.
Sitzt die Nocke zu fest, dann hat das Auswirkungen auf den Pfeilflug. Weil die Seitwaertsbewegung der Sehne das Archers Paradox des Pfeils beinflusst. Meist negative.
Passen die Nocken, dann ist in 90% der Faelle bei hinreichend passendem Pfeil kein Problem zu sehen und es bleibt nur Feintuning uebrig.

Das macht man dann mit dem Papiertest. Da kann man die Nockpunktposition feintunen (hoch und tief, und das macht man zuerst) und den Spine ueberpruefen oder dann mit Spitzengewicht uch feintunen oder mit dem Button feintunen....



Casimir

Zitat von: 0815 am 01.12.18, 20:58Standhoehe ist bei einem Recurve normlerweise im Bereich von 8-9 Zoll,
Mit ner guten Startposition bei 8.5", also 21.6cm.

Ja, das weis ich.
Siehe hier bei Bewertungen soll aber bei diesem Bogen 23,5 -24 eingestellt sein. Das deckt sich auch mit meinen Beobachtungen. Als ich 9" eingestellt hatte war die Sehne überhaupt nicht eingedreht.

Zitat von: 0815 am 01.12.18, 20:58Bei einer Klemmnocke (die meisten heutzutage) muss die Nocke natuerlich so fest siten, dass sie wenn man den Bogen mit Pfeil nach unten zeigen laesst nicht herunterfaellt.

Die Nocke muss aber auch den Pfeil leicht freigeben. Bei einem leichten Schlag mit der Handflaeche auf die Mittelwicklung sollte der Pfeil dann herunterfallen.
Sitzt die Nocke zu fest, dann hat das Auswirkungen auf den Pfeilflug. Weil die Seitwaertsbewegung der Sehne das Archers Paradox des Pfeils beinflusst. Meist negative.
Passen die Nocken, dann ist in 90% der Faelle bei hinreichend passendem Pfeil kein Problem zu sehen und es bleibt nur Feintuning uebrig.

Die Nocken waren ziemlich fest. Ich habe mir daher eine ganz dünne Mittenwicklung neu gemacht. Jetzt fallen sie gerade so nicht runter.

Stringwistler---früher Blankbogner

Genau so sollen die Nocken sitzen.
Lass dich durch das Zollgebabbel nicht beirren, wir sind in Deutschland und da darf man auch schon mal in cm und mm agieren... ;)  zumal sich die Amis schon vor Jahren auf dem weltweiten Markt verpflichtet haben auch alles auf metrisch umzustellen (bis heut aber nix passiert ist).
Hast du das jetzt mal mit der Leitfeder ins Fenster nach Donadoni Stil versucht? Schlingern da die Pfeile immer noch? Ich bin ja trotzdem der Meinung die 600er Spine sind deutlich zu steif. Probiere mal bitte auch eine 100gn. Spitze aus, das macht den Schaft etwas weicher.
Servusla, bis bald....Guidl

https://stringwistler.blogspot.de

Casimir

Zitat von: Blankbogner am 02.12.18, 10:48Hast du das jetzt mal mit der Leitfeder ins Fenster nach Donadoni Stil versucht? Schlingern da die Pfeile immer noch?

Habe mal nachgelesen: Fehler machen sich dann stärker bemerkbar - richtig? Kann ich ja mal machen...

Zitat von: Blankbogner am 02.12.18, 10:48Ich bin ja trotzdem der Meinung die 600er Spine sind deutlich zu steif. Probiere mal bitte auch eine 100gn. Spitze aus, das macht den Schaft etwas weicher.

Ja, nach Spinerechner auf jeden Fall. Die Hersteller der ExoShere Pfeile scheinen da aber anders zu rechnen. Angegeben ist der 600ter Pfeil von 25-45 Pfund. Ist ja auch eine weite Spanne.

Ich hatte zum Anfang eine 125er Spitze drin. Da war gefühlt das Schlingern größer. Weite Ziele 50m+x waren kaum zu treffen - der Pfeil plumpste regelrecht vorher runter. Ich bin dann schrittweise auf die jetzigen 60 runtergegangen. Das Schlingern war nur noch sehr wenig feststellbar.

Ich habe aber auch schon 900/800/700ter Cross X Ambition geschossen. Die schlingerten noch viel mehr.

Gestern war es aber auch sehr nasskalt draussen. Hat das auch einen Einfluss?

Hätte nicht gedacht das es so schwierig ist den passenden Pfeil zu finden... :rolleyes:

Casimir

Ich habe hier eine ganz interessante Seite gefunden welche Maßnahmen sich wie auswirken.

0815

70 Zoll Recurve mit 28 Pfund - bei meinem Auszug ca. 30 Pfund.

Standhöhe (70 Zoll): 8 - 8,75 Zoll


Ein Papiertest zeigt was der Pfeil macht. Ein Rohschafttest ist ein Feintuning wenn der Schiesstil schon gefestigt ist. Davor fuehrt das nur zu Verwirrungen.

Mir ist vollkommen raetselhaft warum ein Anfaenger auf 60m schiesst.....

Hast Du jetzt mal die Grundeinstellung der Auflage so gemacht, wie es in dem Video von Merlin Archery gezeigt wird?
Das gilt auch fuer deine Plastikpfeilauflage: Zeigt der Pfeil etwas nach links von der Sehne (Annahme Du bist RH).

Du beschwerst Dich das der Pfeil schlingert, aber der Papiertest zeigt wie er schlingert.


Ein 600er ist ein 53# Holzschaftaequivalent, bei einem 30# Bogen , der ueber 28" gezogen wird und sehr auf oder ueber Mitte geschnitten ist und einem schlechten Release ist das schon moeglich.

30#+10# fuer Pfeillaenge+5-8# fuer Mittenschnitt+10# fuer schlechten Ablass.....


Ich hab mir mal das Mittelteil angeschaut und ich wette es liegt an der Pfeilauflage.




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