fast gleicher Pfeil fliegt unruhig

Begonnen von c70bear, 23.08.18, 10:31

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Mercenario

Ziehst du die Spitze/protectorring auf das Shelf?
Könnte sein das er da schon seinen Schlag bekommt
Gruß Merc
Es geht doch nichts über ein ehrliches Stück Holz !?!

c70bear

Für den Diener ist der König nur ein Hanswurst

Club 52"

Karly

Gibt es schon neue Erkenntnisse ?
Was 99% der sogenannten Tierschützer betreiben ist einfach nur das ausleben einer unbehandelten Geisteskrankheit!

c70bear

leider Nein - Tests wegen Regen ausgefallen
Für den Diener ist der König nur ein Hanswurst

Club 52"

c70bear

hat etwas gedauert

gestern hab ich einen  700er (28"Schaft.  12gr Alu Insert, Protectorring vorn) Oxx Pro   Spitzen 80gr,  125 - 60 getestet

in Summe hab ich folgende Pfeile mit Gewichten von 60 - 125gn  geschossen

400er 32"      Ted Nuget
700er 28"      28"Schaft.  12gr Alu Insert, Protectorring vorn Oxx Pro   
600er 32"      Traditonal
600er 27,5"   Bandit
500er 30"      GT ultralight Entrada   

mit dem Ergebnis alle Pfeile sind rechts unten!   

gemessen wurde 38# am Finger an der Tillerwand sind es 40#


mein Kollege hat auch mit dem Bogen und 700er geschoßen allerdings hat er 1" mehr Auzug und der Pfeil ging ebenfalls rechts unten!


Zur Technik,  wie aus der Lehrbuch sollte passen war erst vor kurzen in einen Kurs da fast nichts bemängelt
 
Für den Diener ist der König nur ein Hanswurst

Club 52"

Absinth

22.11.18, 11:08 #20 Last Edit: 22.11.18, 11:11 by Absinth
Deine Versuche, der Verwendung von Schäften mit sehr verschiedenen Spinewerten, halte ich nicht für zielführend, wenn es noch um die Suche der evt. Fehlerquelle aus deinem EP gehen sollte.!?

Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass dir dein Unterbewusstsein, mittlerweile, ein Schnippchen schlägt und es dir sagt: Du musst rechts unten Treffen. Und ja, du triffst dort...  ;-)


Und zum besseren Verständnis, ich meinte die für mich im folgenden Zitat enthaltenen zwei Aussagen...

Zitat von: c70bear am 24.08.18, 08:47...
Das Thema hatte ich schon mal gepostet ob 400, 500, 600,  die fliegen bei mir alle rechts unten (war allerdings ein andere Bogen)
Ich bin der Meinung, wenn ein Pfeil dort hinfliegt wo ichs gern hätte dann ist es eigenlich egal ob der Pfeil  nicht stimmt -- mein induitives Hirn hat sich darauf eingestellt!


BG. Absinth
nihil sine deo

Mit den Besten vergleichen - selbst Spitze erreichen.

c70bear

im Kurs wurde ja festgesellt das meine Pfeile zu steif sind!  deswegen hab ich den Versuch gestartet den "perfekten" Pfeil zu finden

wenn ich nicht wüsste das meine Pfeile nicht passen,  hätte ich ja nicht das Problem, ich treffe ja, aber die Frage ist 
würde ich mit einem anderen PFeil besser sein!  (die Hummel fliegt ja auch weil sie es nicht weis, das es nicht funktioniert mit den kleinen Flügeln ;-)

 Du hast aber recht, es könnte wirklich sein, das ich selbt immer dort hin schieße!
 allerdings hat mein Kollege den selben Fleck getroffen
Für den Diener ist der König nur ein Hanswurst

Club 52"

ragnar

Zitat(die Hummel fliegt ja auch weil sie es nicht weis, das es nicht funktioniert mit den kleinen Flügeln ;-)
Hmmm, ich sehe da einen Zusammenhang mit:
Zitatim Kurs wurde ja festgesellt das meine Pfeile zu steif sind!
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

AST

 a)  bist du LH Schütze? - denn rechts unten, heißt bei RH Schützen, dass die Pfeile zu weich (und zu schwer) sind.....

wie weit aus der Mitte treffen die Pfeile denn rechts?

Wenn du RH Schütze bist, müssten zu steife Pfeile eigentlich ne Linksabweichung haben.


b) das was Absinth meint, ist, dass dein Unterbewusstsein die Pfeile dorthin lenkt, wohin du am meisten denkst....du programmierst dein Unterbewusstsein.
- oder anders: wenn du zwischen zwei dichtstehenden Bäumen hindurchschiessen möchtest, sind Gedanken an die Bäume jedweder Art kontraproduktiv, denn dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du die Bäume triffst....am einfachsten ist, wenn die Existenz der Bäume in diesem Fall in Frage gestellt wird 8)

"Primitive" means FIRST - (not worst)

0815

Also irgendwie ist dieser komplette Ansatz nicht zielfuehrend.
Mach einfach mal einen Papiertest und bestaetige das Ergebnis auf 30m.
Du kannst mir nicht erzaehlen das alle Schaefte vom 400er zum 700er auch nur annaehernd den Papiertest bestehen.
Und dann liste uns mal dein Bogenmodell und alle anderen Daten (Auszugslaenge, 38# wissen wir schon, Anzahl Straenge der Sehne und das Material.


0815

und probiere mal die Methode von Jim Ploen.
Youtube: Jim's Clinic on Arrow Analysis

Das ist uebrigens Jim Ploen, der Jim von Jim und Buddy von 21century longbows.
Die 21 century longbows gewinnen heute noch regelmaessig Meisterschaften und das schon ab mitte der 1990er. Der erste Langbogen der fuer die IBO Langbogenklasse optimiert war.
Jim war der Designer und Buddy war der Bogenbauer.

walter50

23.11.18, 08:23 #26 Last Edit: 23.11.18, 08:46 by walter50
Der gute alte Sir Isaac Newton

Er hat sich ja von einem Herrn Einstein einiges sagen lassen müssen, aber uns Bogenschützen hat er fest im Griff

Bei gleichem Auszug kann dein Bogen eine bestimmte Energie an den Pfeil abgeben und damit eine bestimmte Pfeilgeschwindigkeit erreichen.

Die Formel dazu heißt:

E = 0,5*m*v²

Nehmen wir an dein Pfeil wiegt 20 Gramm, dein Bogen beschleunigt den Pfeil auf 50 m/sec

E= 0,5 *0,020*50*50 = 25 Joule

Du machst deinen Pfeil um 0,7 Gramm schwerer = 0,0207 kg

Dann kannst du die Formel umbauen

v² = 2*E/m oder v = Wurzel (2*E/m) = 49,14 m/sec

Das heißt dein Pfeil fliegt tiefer.


Je schwerer die Pfeilspitze ist, umso mehr Widerstand liefert sie gegen die Beschleunigung durch den Bogen. Ein Pfeil mit gleicher Biegesteifigkeit (Spine) biegt sich bei gleicher Beschleunigung umso mehr durch je schwerer die Spitze wird.

Wenn du ein Zusatzgewicht am hinteren Ende des Pfeils anbringst, dann verbraucht dieses Zusatzgewicht einen Teil der Energie die dein Bogen an den Pfeil abgibt. Es bleibt weniger Energie für die Spitze übrig, sie wird weniger beschleunigt, der Pfeil bleibt auch langsamer. Damit biegt sich der Pfeil weniger durch, Er wirkt steifer und geht weiter vom Bogen weg.

Der Pfeil liegt tiefer, und bei dir als Linksschütze weiter rechts

Du hast nichts falsch gemacht, sondern darfst dich  darüber freuen, dass du wirklich präzise schießen kannst

c70bear

Ich bin RH Schütze!

Bogen 60" RC  1000g schwer,   14 Strang  BCY425X, Standhöhe 8",

auf 30m kann ich den Papiertest gar nicht machen, da ich das Papier nicht mehr treffen würde

auf 5 bis 10m  steckt der Pfeil in der Mitte steht aber stark nach links
ab ca 15m fängt dann die die  rechtsabweichung an
         20m ist dann extem nach rechts unten



am Bild ein alter Test mit meinem Kodiak Magnum 45# 
rechts u. die 600er u. 400er in 32" selbe Spitzen
mit Federn  500er 30" 125gn Spitze, 

aber im Prinzip sieht der jetzige Test gleich aus nur das die 700er näher am Schwarz sind!
Für den Diener ist der König nur ein Hanswurst

Club 52"

AST

Also, da ich auf dem Foto befiederte und unbefiederte Pfeile sehe:

Hast du diese Rechtsuntenlage auf 20m bei allen Pfeilen oder nur bei Rohschäften???
Wenn es nur die Rohschäfte sind. Lass einfach die Rohschäfte weg.....  :evil:

wie gesagt, "rechts unten" weist bei einem RH Schützen nicht auf zu steif hin. Da muss es andere Ursachen für geben..... speziell das unten hat mit dem falschen Spine nichts zu tun.

Auch wenn dein Trainer deine Technik als Lehrbuchmäßig beschreibt, gibt es da vielleicht Details mit einer größeren als gedachten Auswirkung!

- Stand
- Bogenhandhaltung
- Release
- Körperspannung beim Release
- Nachhalten
- usw.
"Primitive" means FIRST - (not worst)

ragnar

ZitatAuch wenn dein Trainer deine Technik als Lehrbuchmäßig beschreibt,...
Ich würde mich nicht kritiklos an der Meinung anderer ausrichten, und mindestens eine zweite Meinung einholen.
Auch das geozentische Weltbild war einmal "lehrbuchmäßig", und Abweichler wurden verbrannt.
Abhilfe würde hier ein (einfache) Schußmaschine schaffen, die identische Bedingungen für jeden Schuß garantieren kann.
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

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