Nockpunkt?

Begonnen von AST, 25.11.17, 03:18

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AST

Braucht es eigentlich einen Nockpunkt?

Also ich meine nicht eine Positionsmarkierung für die Nock damit man die Nock immer an die gleiche Position auf der Sehne steckt.  Ich meine die extra gewickelten, geklebten, verknoteten, gepressten Nockpunkte über oder unter der Nock oder sogar beides...

lim naru ungol

Hängt von der eigenen Schußtechnik ab.

-Abgreifen
Hier braucht man sicherlich zwei Nockpunkte um den Pfeil an der richtigen Stelle der Sehne zu fixieren.

- 3Under
Hier ist der obere Nockpunkt zur Fixierung der Position sicherlich unabdingbar.

- Mediterran
Wenn man den Pfeil nicht mit Zeige- und Mittelfinger leicht einklemmt, dann ist auch hier der obere Nockpunkt unabdingbar.

- Daumentechniken
Hier fehlt mir deutlich die Erfahrung. Von meinem Verständnis her sind hier Nockpunkte jedoch nicht unbedingt nötig.

shortRec

Kommt drauf an. Manche sagen auch, sie brauchen ein Visier ;)

Es gab vor einiger Zeit mal ein Video bei Youtube, bei dem man in Zeitlupe sehen konnte, wie beim Lösen die Nocke auf der Sehne nach unten gerutscht ist. Genau in den "Knick" den der Mittelfinger beim Auszug vorgeben hatte. Ich finde es leider nicht wieder.
Das war für mich die Bestätigung mit einem zweiten Nockpunkt unter dem Pfeil zu schießen. Höhenstreuung ist mit zweitem Nockpunkt merklich kleiner. Diese Beobachtung bestätigt auch die Ausstattung der Anfängerbögen im Verein mit einem zweiten Nockpunkt.
Von daher: wenn das Trefferbild wichtig ist, dann zwei Nockpunkte, damit der Pfeil beim Lösen nicht auf der Sehne rutschen kann und damit bei jedem Schuss faktisch eine andere Höhe hat.

elha

Ich bin auch überzeugt von 2 gewickelten Nockpunkten.

Dadurch gibt es , wie bereits erwähnt , deutlich weniger Potential , dass der Pfeil beim Ablass verrutscht.

Grüße
Club 52 ... Das Leben ist zu kurz um lange Bögen zu schiessen.

cweg

Mir ist es wichtig, dass mein Pfeil sich leicht von der Sehne löst, von daher zwei Nockpunkte (gewickelt/Heißkleber) und am Liebsten Beiter Nocken.

Simon Thumb

Ich finde der Nockpunkt ist eine sinvolle Sache. Mit ein paar Kniffen geht es auch ohne, aber er hilft bei drei Dingen:
- es ist leichter blind einzunocken
- man kann Nocken nutzen, die nicht dauernd auf der Sehne klemmen, was die Mittenwicklung schont.
     - und die Nocke selber auch
- und diese Nocken lösen sich gleichmäßiger von der Sehne.

Es geht zwar ohne, aber es hilft und macht kaum Aufwand.
"Pfeil und Bogen ist für uns alle Neuland." - Angela Merkel

AST

mit dem blind einnocken bin ich ja noch bei dir - aber ich schiesse schon sehr lange ohne klemmende Nocken und das auch ohne Nockpunkt.
Mittlerweile habe ich meist so Mininockpunkte, aber vor allem wegen dem blind einnocken - das macht es etwas bequemer.

roscho

Klugscheisser an: Nockpunkt braucht jeder, Nockpunktbegrenzer ist eine andere Frage ;)
Schießen kann man auch ohne ;)
Historisch ist auch nix belegt, es gibt aber auch (soviel ich weiß) keine Steinzeit und Mittelalter Sehnenfunde ;)
Mir hilft ein Nockpunktbegrenzer (eigentlich zwei) bei der Präzision - aber das ist eine individuelle Frage.

Bei Turnieren heißt es ja das ein Finger die Nocke berühren muss, nicht den Begrenzer ;)

AST

das mit dem Unterschied nockpunktbegrenzer und Nockpunkt habe ich ja so auch im Eingangspost gemeint.... ;)

interessant ist die angedeutete negative Regelkonfirmität, wenn man mit den Fingern nicht am Pfeil ist...

rabu

Ich schiesse auch mit 2 Nockpunktbegrenzern (meist Papier gewickelt) und komme damit am besten zurecht.
Ohne Begrenzer geht, ist bei mir aber unpräziser.

Ich hab auch mal mit nur einem Nockpunktbegrenzer unten experimentiert (Hill-Style) da ich die Geschwindigkeit beim aufnocken aber nicht brauche hab ich das wieder gelassen.

Ich schiesse den Nockpunkt aus indem ich nur mit dem oberen arbeite und montiere den unteren dann später.
(Machen wahrscheinlich die meisten so, oder?)

An meiner Cobra habe ich an der mitgelieferten Sehne (ob original von Rudi weiss ich nicht) einenKunststoffnockpunkt montiert da rasten die Nocken perfekt ein und aus. Hab ich sonst noch nirgendwo gesehen, kennt das jemand?

Gruß
Ralf
Leben ist das, was abläuft während man etwas anderes plant.
James Patterson in "Alex Cross - Blood"


rabu

Danke!

Würde mich nicht wundern wenn der von Beiter wäre.....
Sieht fast, aber nicht genauso aus wie auf der Webseite.

Funktioniert aber wirklich gut.

Gruß
Ralf
Leben ist das, was abläuft während man etwas anderes plant.
James Patterson in "Alex Cross - Blood"

Steini

ZitatHistorisch ist auch nix belegt, es gibt aber auch (soviel ich weiß) keine Steinzeit und Mittelalter Sehnenfunde ;)


Es gibt ja nur eine handvolle Bogen-/Stavefunde und die oft unvollständig. Da würde mich ein eindeutiger Sehnenfund mit identifizierbarem Nockpunkt doch sehr wundern. Das Argument "historisch belegbar" bei Verbrauchsmaterialien ist für mich schwierig bis gar nicht haltbar. Siehe das Thema Pfeilauflage.

Ich bin da eher bei AST: Ich schieße mit schwach bis gar nicht klemmenden Nocks, oberem Nockpunkt und mediterran.

Steini

Locksley

Für Holzbögen reicht ein Nockpunktbegrenzer oben, gewickelt oder geklebt ist egal, alles nur nicht diese Messingteile, die ständig wegfliegen. :green: Nocken am Pfeil sollen nicht klemmen, wozu auch, wo soll der denn hin der Pfeil, wenn er zwischen Zeige- und Mittelfinger liegt? Bleibt doch nur nach vorne und da stört das klemmen doch eher.
Lieber krumme Eibe, als grades Glas.

Waldgeist

Nur mal so: Mir ist noch nie ein geklemmter Nockpunkt (aus Metall) weggeflogen. Ordentlich aufgezwängt und fertig.
Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!
Cicero

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