Sicherheit

Begonnen von hoze, 17.05.17, 10:33

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Sabiji

Mag sein, aber dann sind wir wieder beim Nudelholz-Syndrom.
Semper Eadem

stöckchenschubser

ZitatWas ist der Bogen dort? Wird er dort durch die Waffengesetzgebung anders als in D erfasst?


Spanien gilt er als Waffe und darf nur reglementiert genutzt werden.

stöckchenschubser

ZitatDer Bogen wird explizit nicht benannt und ist damit keine Waffe im Sinne das WaffG.


Na sag ich doch, da aber der Bogen zum Schießsport verwendet wird, ist hier in erster Linie der Bezug zum Schießsport/Schusswaffen gegeben,
und da ist der Bogen nun mal außen vor. Eine Waffe im Sinne seines Ursprungs ist er trotzdem.
Eine Waffe im Sinne Gesetzes ist wie du sagst aber alles was als Waffe eingesetzt wurde.


ZitatErm, nö. Ich lass dich in meinen Garten schiessen, ohne irgengwelche Backstops und dahinter laufen Passanten. Knallst einen ab und ich bin schuld. Pustekuchen, es ist nach deinem eigenen Ermessen, du haftest für dein Schuss. Wird dich jeder Richter für schuldig erklären und nicht mich. Bitte nicht mit Parcour für Entgelt verwechseln. Wir sind hier Privat zuhause im Garten. Privat ist das alles eine andere Nummer.



Das ist doch Haarspalterei.
Ich habe doch ausdrücklich erwähnt, dass der Schütze eine Sichtprüfung vorzunehmen hat,
Wenn sich dann Personen am Ziel befinden und er schießt, verstößt er gegen die wichtigste Sicherheitsbestimmung.
Allerdings bist du trotzdem mit dran, weil du es zugelassen hast, bzw. ihm die Möglichkeit für seine Tat geschaffen hast.
ist genau so, als wenn du deinen Autoschlüssel deinem besoffenen Kumpel gibst damit er fahren kann.
zwar hat er den Unfall gebaut und verursacht, aber nur durch deine Beihilfe zur Straftat.

Sobald du deinen Kumpel in deinem Garten schießen lässt, gilt für dich das Gleiche wie für einen Parcoursbauer,
du hast dafür zu sorgen, dass der Schuss nach menschlichem Ermessen sicher ist.
Es ist vollkommen wurscht ob in deinem Garten oder auf dem Parcours, beides ist Privatgelände und es
ist völlig unerheblich ob man für die Nutzung Geld bezahlt oder nicht.

Stringwistler---früher Blankbogner

Habt ihr das noch nicht mitbekommen?
Hoze liest hier schon lange nicht mehr mit
und keine Antwort mehr darauf.... heißt für mich, daß er dort weiter schießt. :whistle:
Also hätte er die Frage hier wohl gleich lassen können.  :(
Servusla, bis bald....Guidl<br /><br /><br /><br />http://stringwistler.blogspot.de

bambus

19.05.17, 11:07 #34 Last Edit: 19.05.17, 11:10 by bambus
Letzte Anmeldung gestern (18.5.) 15:12...

Bis Beitrag 26 kann er es noch mitbekommen haben, ob er es lesen wollte ist ne andere Sache. :whistle:

Das Oberseminar in sachen Waffen- und strafrecht wird er nicht mehr mitbekommen haben (ist aber auch nicht tragisch :green:)
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." George Bernard Shaw

RS

..er wollte halt lesen wie er es umsetzen kann dort zu schießen und nicht dass es empfehlenswerter ist es im Zeitfelsfall besser sein zu lassen!

Ob Waffe hin oder her - wenn irgendwo hinter dem Ziel Menschen oder Tiere getroffen werden können, sei es durch Abpraller/Aufsetzer oder ähnliches, ist es nicht zu verantworten an so einem Platz zu schießen - fertig.

Der Aufwand dies sicher zu machen ist wahrscheinlich immens - falls so überhaupt möglich.

Aus über 50 oder gar bis 100 m Entfernung (wie hier vom Threatersteller angesprochen und demnach gewünscht) kann eine 3 m hohe Wand niemals ein dahinter liegendes Grundstück sicher schützen. Das müsste schon sehr hoch werden..


Gundog

Zitat von: RS am 19.05.17, 11:13
..er wollte halt lesen wie er es umsetzen kann dort zu schießen und nicht dass es empfehlenswerter ist es im Zeitfelsfall besser sein zu lassen!

Ob Waffe hin oder her - wenn irgendwo hinter dem Ziel Menschen oder Tiere getroffen werden können, sei es durch Abpraller/Aufsetzer oder ähnliches, ist es nicht zu verantworten an so einem Platz zu schießen - fertig.

Der Aufwand dies sicher zu machen ist wahrscheinlich immens - falls so überhaupt möglich.

Aus über 50 oder gar bis 100 m Entfernung (wie hier vom Threatersteller angesprochen und demnach gewünscht) kann eine 3 m hohe Wand niemals ein dahinter liegendes Grundstück sicher schützen. Das müsste schon sehr hoch werden..




Ich war auf meinem ersten Turnier bei einem Verein aus einer Fahrradfreundlichen Großstadt hier im Münsterland ;-).
Ein Schuss (LB Glas) über die Scheibe, Pfeil gesucht  und lag 5 m neben einem Pferd in der Wiese dahinter. Konnte man vorher nicht sehen. Die die sich auskannten meinte das das häufiger vorkommt wenn der Wasserstand die Tiere höher treibt... bei der Scheibe.

Eine andere Scheibe  ist an einem engen Durchgang.. man schießt von oben auf ne 15 m Scheibe ca. 30° runter  Richtung Durchgang... quasi auf alle Leute die zur Verpflegung wollen...  und wegen der Bäume kann man auch schlecht sehen ob da gerade einer kommt....

Auf einer LM am Niederrhein.. flogen die Pfeile auf den Weg vor uns. Von Schützen die an der anderen Seite des Berges auf ein hohes Ziel ohne Backstop geschossen hatten.. Veranstalter: Landesverband hatte den Parkour abgenommen. Beim Angehen konnte wir die Scheibe schon sehen und ein erf. Kollege meinte sofort das es Probleme geben wird.




Gundog

Soll heißen ... man kann nicht immer den Schützen verantwortlich machen. Es kommt immer auf die jeweilige Situation an. Wenn der Schütze Gefahr sieht... sollte er nicht schießen. Bei Dingen wie Turnieren und Parkoure kann man das nicht immer gleich sehen.

Bei der Jagd ist die Ansage immer "Jeder Schütze ist für seinen Schuss selbst verantwortlich"

AST

Vielleicht baut Hoze ja ne Bretterwand (obwohl er das nicht ernst genommen hat) und reduziert seine Entfernungsvorstellungen?
Und wenn ihm die Meinung der Piefkes zu sehr gegen den Strich läuft, dann kann man nur hoffen - Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt :evil:
"Primitive" means FIRST - (not worst)

bambus

DM DFBV vor ein paar Jahren in der Nähe des Rheins, Schuß auf eine fliegende Ente/Gans. Im Hintergrund sah man Schützen passieren. Aufsetzer auf dem Rücken des Ziels hätte Ärger gemacht....

Die Verantwortlichen verwiesen auf ihre Sicherheitsplanungen auf Papier (ca. DIN A2)...... von Einsicht keine Spur.
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." George Bernard Shaw

ragnar

Zitat von: AST am 19.05.17, 11:59
Vielleicht baut Hoze ja ne Bretterwand (obwohl er das nicht ernst genommen hat) und reduziert seine Entfernungsvorstellungen?
Und wenn ihm die Meinung der Piefkes zu sehr gegen den Strich läuft, dann kann man nur hoffen - Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt :evil:

Und wenn nicht, dann werden wir wohl davon hören ...  :(
Wobei ich wohl doppelt betroffen wäre, als "Piefke", der im Schluchtensch**ßer-Land wohnt  :eek:
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

RS

19.05.17, 14:43 #41 Last Edit: 19.05.17, 15:28 by RS
hoze, nochmal an Dich und nicht "über Dich":

Dass der Reiz und Wunsch besteht so ein großes Grundstück zum Bogenschießen zu benutzen kann ich sehr gut nachvollziehen und viele andere hier sicher auch. Und gerade wenn einen der "Bogenvirus" vielleicht recht frisch befallen hat besteht natürlich ein starker Wunsch das umzusetzen!! Und sonst natürlich auch auch!

Ob und was auf dem Gelände geht kann man final nur vor Ort entscheiden - wobei die Punkte die hier angesprochen wurden zu bedenken sind.

Frage Dich bitte in jedem Fall ob Du es zu verantworten ist. Und stell Dir auch vor, dass hinter der Bretterwand oder was auch immer vielleicht Dein Kind oder sonst ein von Dir geliebtes Wesen rumläuft..  selbst ein abgeprallter, aufgesetzter, langsamer, trudelnder Pfeil kann auf den letzten Metern mit wenig Restenergie großen Schaden anrichten (Auge etc..).

Schau doch alternativ mal was bei Dir mit Verein oder Parcours  möglich ist.

Wir haben bei uns auch schon mal im Herbst Landwirte angesprochen und auf den Stoppelfeldern Weitschüsse gemacht ..

Viele Grüße

Ralf


(edit:Rechtschreibung..)

Stringwistler---früher Blankbogner

Ich schieß jetzt schon fast 40 Jahre 3D und Turniere.
Hab schon bestimmt über 100 Scheiben, die eindeutig viel viel zu gefährlich für ein Turnier gestellt waren, den Ausrichtern, oft sagar zu 2. oder zu 3. mit anderen Leuten,
erklärt, daß es viel zu gefährlich sei....bei ungefähr 10 Scheiben wurde es für den 2. Tag geändert.... bei 90 oder noch mehr... wurde es abgetan,....mit
"das passt schon",
... "ist abgenommen",
... "da passiert schon nix"...usw. :bash: :bash: :bash:
Die meisten Turnierausrichter sind so von Selbstüberschätzung voreingenommen und lassen sich nichts reinreden.... :eek:
Aber ich habe bis heute nicht aufgegeben und lass solche Misstände die mir auf Turnieren begegnen, immer den Ausrichtern wissen....
Ein Quännlein Hoffnung steckt immer in mir..... :red:
Servusla, bis bald....Guidl<br /><br /><br /><br />http://stringwistler.blogspot.de

Marcus

19.05.17, 21:24 #43 Last Edit: 19.05.17, 21:35 by Marcus
Korrekt Guido, wenn was auffällt muss man es dem Veranstalter sagen, ob du schießt bleibt dir überlassen. Ich war auch schon auf Turnieren wo sich Anfangs niemand über den Schuss beschwert hat. Erst als zwei Gruppen aufliefen fiel auf, dass es doch recht gefährlich war. Ich hätte das auch so gestellt und mir nix dabei gedacht. Wer privat und womöglich noch als Anfänger auf einer Wiese im Wohngebiet schießt, muss auf die Gefahr hingewiesen werden.

Mal eine andere Frage.  Ich schieße zwar erst seit ca.20 Jahren, aber in der Zeit hab ich nur eine Verletzung im Umfeld miterlebt. Und da hat sich der Holzpfeil im Abschuss zerlegt und Splitter davon mussten operativ aus der Hand entfernt werden. Wer war den schon mal bei einem "echten" Unfall dabei? Bzw. Wer hat schon mal ordentlich Glück gehabt? Soll heißen, wie gefährlich ist unser Sport?

Ich hab bis jetzt zwei mal Glück gehabt. Jedes mal waren es vermeintlich unmögliche Abpraller mit einem Compound. Ich hab zwar nicht geschossen, hätte mir aber genauso passieren können. Und es waren beides Mal Abpraller vom 3D-Tier. Und jetzt bitte keine Diskussion über den Sinn von Compounds auf dem Parcours. Mich interessiert nur, wer schon wirklich gefährliches erlebt hat.

Amantilado

Hallo

Sorry, ich bin gerade etwas entsetzt!
Nach dem Ausgangsposting kann es nur eine Antwort geben; Schade für das tolle Grundstück , aber lass es! Es ist zu gefährlich! Änder die Schussrichtung, so dass sich keine Lebewesen oder KINDER hinter deinem Ziel befinden! (und am besten auch nicht "können") !!!
Hier wird stattdessen (bis auf ein paar Ausnahmen) über Gesetzestexte und  Parquorsregeln diskutiert. Das ist auch ne interessante Diskussion, dass kann ich verstehen, da mach ich auch gerne mit, aber ;
Die Ausgangsfrage war, reicht bei 60m mit CP ein Pfeilfangnetz wenn dahinter Tiere und Kinder spielen? Und die EINZIGE Antwort ist NEIN! Bitte lass es! Wenn ein Unglück geschehen ist, ist scheiss egal, ob es "erlaubt" war oder rechtlich ein Bogen eine Waffe oder Sportgerät  ist! Es geht um Vermeidung!

Bogen: Primitiv Osage 168cm 46# , Peters Razor Hybrid, Ragim TD Recurve
Auszug: 27' Traditionell Intuitiv  über Schelf + Mediterran

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