Entfernungsabhängiger Fehler

Begonnen von Carsten, 25.02.17, 18:56

Carsten

Hallo,
Ich brauche mal wieder eure Hilfe:
Auf 1-20m brauche ich im Normalfall keinen Armschutz, d.h. Die Sehne schlägt so gut wie nie an.
Auf weitere Entfernungen nimmt das anschlagen, oder einhaken der Sehne rapide zu, obwohl der Anker und die Technik gleich bleibt.
Ich finde einfach keine Erklärung dafür, auch ein Beobachter konnte nichts auffälliges erkennen.

Habt Ihr einen Tip woher das kommen kann, bzw. auf was ich achten sollte um dem Fehler auf die Schliche zu kommen?

Danke,
Carsten

Corax

vlt bleibst du nicht im T?

Ist aber Kaffeesatzleserei. Erfahrenen Schützen direkt drauf gucken zu lassen oder zumindest Video aufnehmen.
Skua: "ein Bogen ist harmlos, ab zwei vermehren sich die Dinger wie Karnickel!"
Club 52

Outlander

Hi,
dein Auszug bleibt nicht konstant. Weil die Entfernung weiter ist, sagt die dein Unterbewusstsein , du musst weiter ausziehen.
Dadurch schlägt die Sehne weiter durch.
Meine Vermutung.

SilentEntry

Eventuell auch ein Verkanten des Bogens... Aber da hilft wirklich nur ein Video von vorne und hinten.

bambus

Zitat..., obwohl der Anker und die Technik gleich bleibt....


Tla, nur du kannst beobachten, was du anders machst....
Mag ja sein, das der Anker gleich bleibt, die Technik im Gamnzen aber nicht - sonst würde auch nichts anschlagen.

GLASKUGEL EIN
Vermutlich drückst du den Bogenarm weiter durch, deshalb gestreckterer Arm, der Unterarm kommt der  Sehnenbahn näher und die Sehne schwingt durch den längeren Auszug weiter durch
GLASKUGEL AUS
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." George Bernard Shaw

treffehnix

Das Problem kenn ich aus eigener Erfahrung.

Bei mir liegt es daran dass ich bei weiten Entfernungen ein wenig weiter ausziehe und den Bogenarm mehr "durchstrecke".  Ich muss derzeit noch bewusst darauf achten das nicht zu tun, sonst schlägt die Sehne an.


Carsten

Ok, muss ich mir mal jemand zum draufgucken suchen.
Vielen Dank für die Tips, werd drauf achten.

ragnar

Wie andere auch schon gesagt haben - wahrscheinlich liegt es an einem weiteren Auszug.
Mehr Zuggewicht -> stärkeres Umfassen mit der Bogenhand (und möglicherweise falscher Griff) -> Verreißen des Handgelenks beim Ablass -> blaue Flecken am Unterarm.
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat."
(René Descartes)

stöckchenschubser

Eben, weil weiter weg muss man ja fester ziehen.
Wenn dann noch der Bogenarm gehoben werden muss, wird dann wie Bambus schon sagt, der Bogenarm etwas
gestreckt, vielleicht wirklich etwas mehr Auszug und schon schnackelts am Arm.

Ulrich

Tschuldigung, dass ich dieses Uraltthema ausgrabe. Aber möglicherweise gibt es hier Anfänger, die an ähnlichen Problemen laborieren.
Ich hatte gestern bei Uebungen über 20m einen Haufen Schwierigkeiten. Das ungewohnte Anschlagen der Sehne am Unterarm war nur eine davon. Das erste Mal überhaupt, dass ich eine Trainingseinheit abbrechen musste, ohne etwas gelernt zu haben, ausser vielleicht: verflixt und zugenäht, da stimmt was nicht! (Korrekturen an der Form, die auf kürzere Distanz immer Abhilfe brachten, führten bloss zum völligen Verfall derselben.)

Heute ging ich der Sache auf den Grund und begann bei sicheren 15m, um dann bei jedem Pfeil die Distanz zu erhöhen. Die Erkenntnis daraus (die alten Hasen werden mich bestimmt auslachen): mit meinem relativ leichten Bogen und schweren Pfeilen ist eine Distanz von 30m bereits gleich zu handhaben wie ein Bergaufschuss. Mein T war aber auf das Ziel auf gleicher Höhe ausgerichtet und geriet beim Anheben des Bogenarmes zunehmend aus den Fugen. Blöd!

Dies wissend kam ich dann auf etwa 60m, ohne Linie und Distanz zu verlieren und vor allem ohne Schmerzen am ungeschützten Bogenarm.

Schmerzlose Grüsse

Ueli
Als Anfänger weiss man alles besser. Aber das gibt sich mit der Zeit.

Steve.bsfd

es fehlen zu viele Details.
häufige Ursachen für anschlagende Sehne am Unterarm > Standhöhe zu niedrig! Allerdings ergibt es wenig Sinn, dass Dein Problem erst bei weiteren Entfernungen auftritt... :rolleyes:
68" Spigarelli Revolution BB mit Uukha Vx+ 42# <br />64" Jackalope Tourmaline Speed 45# @ 28"<br />60" Jackalope Diamond (green/black) 40# @ 28"

lim naru ungol

Zitat von: Steve.bsfd am 24.03.19, 18:21es fehlen zu viele Details.
häufige Ursachen für anschlagende Sehne am Unterarm > Standhöhe zu niedrig! Allerdings ergibt es wenig Sinn, dass Dein Problem erst bei weiteren Entfernungen auftritt... :rolleyes:

Zitat von: Ulrich am 23.03.19, 22:52Tschuldigung, dass ich dieses Uraltthema ausgrabe. Aber möglicherweise gibt es hier Anfänger, die an ähnlichen Problemen laborieren.
Ich hatte gestern bei Uebungen über 20m einen Haufen Schwierigkeiten. Das ungewohnte Anschlagen der Sehne am Unterarm war nur eine davon. Das erste Mal überhaupt, dass ich eine Trainingseinheit abbrechen musste, ohne etwas gelernt zu haben, ausser vielleicht: verflixt und zugenäht, da stimmt was nicht! (Korrekturen an der Form, die auf kürzere Distanz immer Abhilfe brachten, führten bloss zum völligen Verfall derselben.)

Heute ging ich der Sache auf den Grund und begann bei sicheren 15m, um dann bei jedem Pfeil die Distanz zu erhöhen. Die Erkenntnis daraus (die alten Hasen werden mich bestimmt auslachen): mit meinem relativ leichten Bogen und schweren Pfeilen ist eine Distanz von 30m bereits gleich zu handhaben wie ein Bergaufschuss. Mein T war aber auf das Ziel auf gleicher Höhe ausgerichtet und geriet beim Anheben des Bogenarmes zunehmend aus den Fugen. Blöd!

Dies wissend kam ich dann auf etwa 60m, ohne Linie und Distanz zu verlieren und vor allem ohne Schmerzen am ungeschützten Bogenarm.

Schmerzlose Grüsse

Ueli


lim naru ungol


Ulrich




@ lim

Genau das meine ich. Lehrreiches Bild! Ich habe mir einstweilen so beholfen, dass ich wie gewohnt in Zielrichtung aufziehe und dann das T nach bedarf nach hinten kippe. Als Krücke dienen die Pfeilspitze, die Oberkante der Bogenhand, die Vorstellung des Zielpunktes hinter der Bogenhand und erstaunlicherweise die Oberkante des Unterarms hinter dem Handgelenk (Schnittpunkt mit dem Zielpunkt). Komisches System, zugegeben. Auf die Dauer wird das wohl nicht standhalten. Aber vielleicht hilft es mir, grössere Distanzen ins Gefühl zu bekommen und Sehnenprügel zu vermeiden.

Geprügelte Grüsse

Ueli
Als Anfänger weiss man alles besser. Aber das gibt sich mit der Zeit.

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