Ankerpunkt und Auszug

Begonnen von GrandeCorona, 21.08.16, 13:23

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bambus

Zitatich habe vor eineinhalb Wochen mit dem Schießen angefangen und probiere zurzeit den richtigen Ankerpunkt zu finden.


\Ironie\ - das versuchen manche seit vielen Jahren ...

Im Ernst, schalte ert mal den Kopf ab und schieße. Versuche, einen gleichmäßigen Auszug hinzubekommen, bei dem sich Hand, Arm Ellbogen und SChulter "wohl fühlen" . Dazu soll der Ellbogen im Auszug auf Höhe der Schulter (+-) sein.
WIE du dahin kommst --->dein Stil.
WO du ankerst --->dein Stil
(OB du ankerst --->dein Stil) :green:

Wenn du dich beim Schuß wohl fühlst, dann zieh mal vor dem Spiegel und schau wie es aussieht und dann überlege DU dir das mit dem Anker. Es gibt kaum ein richtig/falsch beim Bogenschießen!

Eineinhalb Wochen mit dem Schießen angefangen - ein Wimpernschlag der Ewigkeit...  :green: (aber ohne Ironie!)
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." George Bernard Shaw

Sebulon

Danke Bambus, Wimpernschlag der Ewigkeit - geil ausgedrückt!. Anderthalb Wochen und solche Gedanken - mache dir keinen Stress. Genieße das Schießen.
Versuche gleichmäßig zu Schießen und das was sich gut anfühlt versuchst du dir zu merken. Einen Rhythmus zu finden.... und willkommen im Club der "Süchtigen"  :tu:

Alles andere ist abhängig von  1000 Faktoren. Was willst du erreichen? Wie und Womit? Aber das sind keine Themen für einen der anderthalb Wochen schießt. Genieße den Pfeilflug.
"Wer alles durchschaut, sieht nichts mehr."

AST

... mittlerweile sind es schon ein paar Wochen mehr - die 1.5 Wochen waren im August ;)

Sebulon

auch ein Bogenschütze übersieht mal was...  :whistle: ;)
"Wer alles durchschaut, sieht nichts mehr."

bambus

Zitat von: AST am 27.11.16, 22:37
... mittlerweile sind es schon ein paar Wochen mehr - die 1.5 Wochen waren im August ;)


Dann eben zwei Wimpernschläge ...
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." George Bernard Shaw

AST

Zwei Wimpernschläge sind auf jeden Fall ne gute Ankerzeit 8)

bambus

Zu lang, da muß einer reichen (so er denn von Sophia Loren ist  :whistle: )
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." George Bernard Shaw

Lanzelot

Hallo zusammen!

Das hier ist nur ein Test!
Nachdem ich gerade einen längeren Text geschrieben hatte und der nicht übernommen wurde.

Gruß Lanzelot und bis später

Lanzelot

Hallo zusammen!

Ich bin gerade auf dieses Thema hier gestoßen weil ich genau damit  zur Zeit etwas hadere. Meine Experimentierfreudigkeit
diesbezüglich hat mir schon leichte Schmerzen in der Bogenarmschulter beschert und ich suche den gelegentlichen
Erfahrungsaustausch mit anderen Langbogenschützen.

Aber zunächst mal mein Setting:

Bogen: Bearpaw Sniper 70" 35lb @ 28" (43-46lb auf den Fingern bei vollem Auszug je nach Schludrigkeit)
Pfeile: Gold Tipps 500, 820 mm von Nockboden bis Ende Spitze (31"), 80gn Top-Hat 3D-Spitze, Naturbefiderung 4" shield
nachdem ich eine Weile zwischen 600er und 500er Spine hin und her geeiert bin (Der Stöckchenschubser und Ike werden sich vielleicht
noch an Geoffroy bei Archers-campfire erinnern ;)).

Ich schieße seit gut 2 Jahren leider nur einmal die Woche aber regelmäßig wenn möglich. Zunächst habe ich auch wie in den
meisten Darstellungen im Mundwinkel geankert (z.B. Vorderegger "Zielen mit trad. Bögen). Dann habe ich etwas in der "TB" über
den langen Auszug gelesen Heft Nr. 77 Seite 56 und Heft Nr. 84 Seite 40, und versuche seitdem etwas länger auszuziehen weil ich den
Eindruck habe, dass sich das besser anfühlt. Zwar ist man beim Ankern im Mundwinkel mit der Sehlinie näher am Pfeil jedoch ist man
eher versucht den gesamten Schultergürtel anzuheben. Dies widerspricht, so meine ich, allerdings den Ratschlägen diverser Literatur
die Schulter des Bogenarms tief "einzurasten"(wie z.B. Biomechanics of Archery, Grundlagen der Schießtechnik, Foelsche/Trummer)
Ich fühle mich bei einer Körperhaltung wie auf Pos. 1 dargestellt also ganz wohl, habe allerdings dann etwas Probleme mit der Höhe weil
ich optisch tiefer unter dem Ziel anhalte. Wenn es mir jedoch gelingt die Rückspannung zu spüren und sauber zu lösen gehen auch diese
Pfeile hin und wieder sauber ins Ziel. Seitenabweichungen gibt´s dann kaum nur die Höhe schwankt.

Für weitere Meinungen oder Ratschläge zu diesem Thema vielen Dank im Voraus.
Falls es hierfür von Interesse ist: Meine Spannweite bezüglich der Eingangs genannten Formel beträgt ziemlich genau 2m.

Sportliche Grüße.

Lanzelot


Lanzelot

.....anbei noch eine Ergänzung zu Pos. 1

Lanzelot

....sorry ich meinte die Formel im Thema "Haltung und Auszugslänge"

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