Zum Thema: ich möchte O...A........ (Bogenjäger) werden

Begonnen von funkenflug, 28.07.15, 22:58

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Corax

Der arme Amerikanische Jagdtourist kann bestimmt gar nichts dafür (werden seine Anwälte sicher beweisen können), denn er hat ja wohl einen ordentlichen Jagdveranstalter angeheuert.
Dass dieser ihm eine Trophäe vor die Waffe führt die gar keine sein dürfte... - nein dafür kann der arme Amerikanische Jagdtourist bestimmt nichts.

Ich bezweifle aber, dass wir aus seriöser Presse mehr über das Thema erfahren werden.
Sensationsmeldung ist raus und zick.
Skua: "ein Bogen ist harmlos, ab zwei vermehren sich die Dinger wie Karnickel!"
Club 52

AST

Die Trophäenjagd (egal ob mit oder ohne Bogen) ist das eigentliche Problem - wie auch die Jäger, die eben eine solche unterstützen.
Hier im Forum gab es auch schon diverse Vertreter dieser Fraktion, die in ihrem Handeln auch noch einen sinvollen Beitrag wirtschaftlicher Art für die armen afrkanischen Länder sehen, die ja sonst in Hunger und Armut versinken würden.


"Primitive" means FIRST - (not worst)

Karly

Hmm ... Ich Unterscheide hier zwischn sinnvoller Jagd und nachhaltiger Jagd zu Trophäenjagd um jeden Preis..

Wenn mit der Jagd und den Abschußgebühren dann Ranger und Wildhüter Bezahlt werden um gefärdete Tiere zu schützen und die Wilderei einzudämmen. So sehe ich das als Zielführende Methode an um Sinnvollen Schutz zu betreiben.

Selbst wenn man dann einen Abschuß von einem "Schadelefanten" Versteigert , den man ansonst einfach so töten würde.. sehe ich hier auch den Benefit für die Fauna.

Und nein ich sehe nicht den sinnvollen Beitrag für die armen Afrikaner .. Sondern für die Fauna welche geschützt werden muss ...Und zwar nicht vor dem weissen Jäger sondern vor dem schwarzen Wilderer der für irgendwelche Idioten Nashörner niedermetzelt!


Was 99% der sogenannten Tierschützer betreiben ist einfach nur das ausleben einer unbehandelten Geisteskrankheit!

ub.1

Sinnvolle und nachaltige Jagd? Wenn der Mensch nicht ständig meinen würde, er müsse überall "regulierend" eingreifen, würde es der Fauna und Flora wesentlich besser gehen! Die Natur konnte das schon immer besser und ohne fremde Hilfe...
Gruß Hartmut


AST

@ Karly
du bist nicht alle Jäger
dass es Zeitgenossen in der Jägergemeinschaft gibt, die der Trophäenjagd fröhnen, das ist so!!!
Um die wirtschaftlichen Verhältnisse und die daraus resultierenden Nöte der Bevölkerung zu ändern braucht es eine andere Einstellung und Herangehensweise als das manchmal im Einzelfall sinnvolle Game Management.
Ob es ausserdem soviele Einzelfälle gibt, dass die Jagdnachfrage von Touristen befriedigt werden kann, bezweifele ich auch stark. Einem Mißbrauch ist durch die Nachfrage Tür und Tor geöffnet,  ähnlich wie das bei Nashörnern der Fall ist (Es gibt eine Nachfrage nach den Hörnern der Nashörner und die Nachfrager sind bereit viel Geld zu bezahlen, da das Angebot gering ist. Die Nashornwilderer reagieren auf den Bedarf von Nashornpulverkonsumenten, welche in der Regel nicht aus Afrika kommen).
"Primitive" means FIRST - (not worst)

wilfrid

Bevor sich jetzt darüber aufgeregt wird, das ein Löwe erschossen wurde...
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6we#Lebensweise
Das Tier war 13, also schon recht alt.
Das man in Simbawe Löwen jagen darf ist ~ so schlimm wie in der Heide Rothirsche. Das da einer ein Tier aus dem Nationalpark gelockt hat, statt den von einer Jagdfarm zu holen, ist allerdings ne Sauerei, wie die Jagdfarmen auch.
Das Tier mit ner Armbrust oder mit Pfeil und Bogen anzuflicken und erst fast 2 Tage später zu finden und zu erschießen, ist auch Sch...

Es gibt eben neben echten Jägern auch noch Tierquäler. Jedenfalls hat jetzt der Staat Simbabwe wohl 50000$ mehr in der Kasse und einen Löwenkadaver im Nationalpark weniger. Ob dieser Löwe wegen seines Alters irgendwann zu einem gefährlichen Löwen geworden wäre, ist dann noch die zweite Frage

stöckchenschubser

Wenn es nur um das Wohlergehen der afrikanischen Wildnis und den Lohn der Wildhüter geht,
kann man so einen Betrag auch spenden.

Sabiji

Semper Eadem

AST

@Stöckchenschubser

dazu fehlt den Jagdtouristen aber die passende Einstellung - die brauchen sowas wie eine Gegenleistung für ihre "Spenden"...
"Primitive" means FIRST - (not worst)

wilfrid

Stöckchenschubser, stimmt ...
Aber son amerikanischer Zahnarzt,-warum sind das bei solchen Meldungen immer amerikanische Zahnärzte?-, muß ja nen Löwenkopf mit Fell dran in der Praxis liegen haben, sonst taugt das nicht.

Ich frage mich nur, wie der Kopf und Fell aus Simbabwe raus und nach Amerika rein gekriegt hat? http://www.bfn.de/0305_arten_b.html
Der Löwe gehört zum Anhang II der Cites

funkenflug

da ich ja offensichtlich weniger Hirn als andere habe, kann ich mich ja als geistig Behinderter, sogar als Troll bezeichneter, ja ganz unbefangen zum Thema äußern!
Zum besseren Verständnis für die mit mehr Hirn gesegneten, also Schlaumeier; zitiere ich mal Fred Asbell sinn gemäß:
" Ich kann nur dann einen tödlichen Schuß setzen, wenn ich mehr als 20 Yard vom Ziel entfernt bin"
Diese Entfernung hat der Bogenjäger garantiert nicht eingehalten, weil er sich vor Angst erstmal in die Hosen geschissen hätte, zumal selbst ein 15 Jahre alter Löwe, schneller rennt als ein Mensch!
Halten wir uns doch mal die Konsequenzen einer ( Bogen-) Jagd vor Augen:
Selbst wenn ich ein Innenkill, Herzschuss,  gesetzt habe, rennt in der Regel das getroffene Tier noch entliche 100 Meter, bis es tot zusammen bricht!
Treff ich aber nur das Kill, also Lunge usw., muß sich das Tier noch Stundenlang quälen bis es verendet. Daher verwenden verantwortungsvolle Jäger Schweißhunde, um die angeschossene Beute zu finden und "nachzutöten"
Ein Gewehrschuss löst außerdem eine Schockwirkung aus, die dem Pfeiltreffer abgeht!
Wenn ich nun auf Bogenturnieren verfolgen kann, wieviel Bogenschützen in der Lage sind, fast ausschließlich Innenkillls zu schiessen, grenzt für mich, der Wunsch Bogenjäger zu werden, schon an Tierquälerei!
und noch eine andere Anmerkung:
die Tötung des Rudelführewrs hat zur Folge, das im Rudel eine totale Unruhe entsteht, weil die Weibchengenau wissen, daß das nachrückende Löwenmännchen alle männlichen Jungen tötet, und die nicht willigen Weibchen vergewqaltigt.
Ist doch Super!
nach den  neusten Infarmationen, hat der Herr nicht das erste mal gegen Regeln verstossen, für den Abschuss eines Bären außerhalb des Jagdgebiet, hat er schon in den USA eine Strafe bekommen.
so jetzt könnt ihr wieder auf mich einprügeln, ich freu mich schon drauf!!!!!!!!!!!!!!!!!!
>Ps. würde mich nicht wundern, wenn die größten Schlaumeier, selbst Bogenjäger sind.
Schließlich habe ich ihnen ja ans Bein gepinkelt :wow:


Gundog

Zitat von: funkenflug am 29.07.15, 17:02
da ich ja offensichtlich weniger Hirn als andere habe, kann ich mich ja als geistig Behinderter, sogar als Troll bezeichneter, ja ganz unbefangen zum Thema äußern!
Zum besseren Verständnis für die mit mehr Hirn gesegneten, also Schlaumeier; zitiere ich mal Fred Asbell sinn gemäß:
" Ich kann nur dann einen tödlichen Schuß setzen, wenn ich mehr als 20 Yard vom Ziel entfernt bin"
Diese Entfernung hat der Bogenjäger garantiert nicht eingehalten, weil er sich vor Angst erstmal in die Hosen geschissen hätte, zumal selbst ein 15 Jahre alter Löwe, schneller rennt als ein Mensch!
Halten wir uns doch mal die Konsequenzen einer ( Bogen-) Jagd vor Augen:
Selbst wenn ich ein Innenkill, Herzschuss,  gesetzt habe, rennt in der Regel das getroffene Tier noch entliche 100 Meter, bis es tot zusammen bricht!
Treff ich aber nur das Kill, also Lunge usw., muß sich das Tier noch Stundenlang quälen bis es verendet. Daher verwenden verantwortungsvolle Jäger Schweißhunde, um die angeschossene Beute zu finden und "nachzutöten"
Ein Gewehrschuss löst außerdem eine Schockwirkung aus, die dem Pfeiltreffer abgeht!
Wenn ich nun auf Bogenturnieren verfolgen kann, wieviel Bogenschützen in der Lage sind, fast ausschließlich Innenkillls zu schiessen, grenzt für mich, der Wunsch Bogenjäger zu werden, schon an Tierquälerei!
und noch eine andere Anmerkung:
die Tötung des Rudelführewrs hat zur Folge, das im Rudel eine totale Unruhe entsteht, weil die Weibchengenau wissen, daß das nachrückende Löwenmännchen alle männlichen Jungen tötet, und die nicht willigen Weibchen vergewqaltigt.
Ist doch Super!
nach den  neusten Infarmationen, hat der Herr nicht das erste mal gegen Regeln verstossen, für den Abschuss eines Bären außerhalb des Jagdgebiet, hat er schon in den USA eine Strafe bekommen.
so jetzt könnt ihr wieder auf mich einprügeln, ich freu mich schon drauf!!!!!!!!!!!!!!!!!!
>Ps. würde mich nicht wundern, wenn die größten Schlaumeier, selbst Bogenjäger sind.
Schließlich habe ich ihnen ja ans Bein gepinkelt :wow:


Nicht jeder Bogenjäger.... oder ist doch jeder Österreichen ein Massenmörder ?
Man sollte nicht jede Menschengruppe mit den Taten einzelner verknüpfen. Der besagte Bogenjäger war Bogenschütze. DU gehörst doch auch in diese Gruppe......

corto

 fehlt da ein "nicht" im Zitat ?
zum anderen finde ich den Tatbestand "Vergewaltigung" bei einem Löwenrudel - ehm - wie sag ichs - deppert.

bambus

Corto, ich finde die ganzen Beiträge des ThreadStartes hier mindestens ... ... ... deppert.

1. Sendungsbewußtsein macht blind für die Realitäten
2. Unabhängig von meiner Einstellung zur Bogenjagd versuche ich mich, mit den Fakten zu beschäftigen und mir nicht die Wirklichkeit zurechtzubiegen.
3. Versuche ich zumindest, jedes lebende Wesen aus seiner Sitaution heraus zu beurteilen und nicht menschliche Maßstäbe anzulegen
Alles drei trifft auf den TS zu.

Von daher bin ich hier erst mal draußen..

und 4. läßt sich die sinn- und gedankenlose Trollerei mit einer Cola/Bier und Chips am ehesten noch genießen.

PS. ich habe nicht grundsätzlich was gegen die Bogenjagd bzw. Jagd, nur die Idealisiserung und Heroisiserung (Jagd als instinktive Bestimmung des Menschen und ähnlicher Blödsinn) wie auch unbedingte Verteufelung (Jäger als blurünstige Monster und O...A........) ist eines denkenden Wesens nicht würdig!
Tschüß!
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." George Bernard Shaw

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