"Die 1000-Pfeile-Herausforderung"

Begonnen von Absinth, 11.03.15, 23:12

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Absinth

Liebes Bogenvolk,

vor einigen Tagen ist mir dieser Begriff begegnet: Die 1000-Pfeile-Herausforderung

Ich freue mich über eure Meinungen, Gedanken, Erfahrungen, Erzählungen ... zu diesem Thema.

Ist dies nur etwas für FITA-Schützen?
Hat das schon mal wer gemacht (und mag davon hier schreiben)?
Sinnig oder unsinnig?
Oder, ihr kennt wen, der seit dem einen bogen um seinen Bogen macht.
...
...


Danke,
Absinth

nihil sine deo

und immer bei der Arbeit

vinkona

Die Antwort ist ganz einfach: 100 Ziele sind nicht genug!  :green:

Martin Dabidabidu

Zitat von: vinkona am 12.03.15, 00:07
Die Antwort ist ganz einfach: 100 Ziele sind nicht genug!  :green:



:wow:

Das wird dann das "Neun Tage Turnier NB".

Steinmann wird "begeistert" sein.  :whistle: :green:

Von den 1000 Pfeilen habe ich auch schon gehört, ist aber mehr was für Fita-Schützen. Ich würde mir das nicht antun wollen, auch nicht mit dem Oneida.

Wolverine

warum nicht, währe mal eine Heraudforderung :green:
Es gibt Menschen, die zeigen Dir immer wieder, wie Du niemals werden willst.
Bögen von Bavarian Longbow, Black Widow, Centaur, Wapiti Bows, Martin

Hotei

Bei http://www.kslinternationalarchery.com/ wird beschrieben, dass schon mehrere Dutzend "Elite-Schützen" diese Herausforderung erfolgreich hinter sich gebracht haben. Man braucht so etwa 8 Stunden dafür. Der Rekordhalter soll es in 6 Stunden geschafft haben (inklusive ziehen der Pfeile). Außerdem wird empfohlen, nur nach "monatelanger Vorbereitung" und unter "professioneller Anleitung" so ein Projekt anzugehen.

Ich kenne keinen Tradi-Schützen, der sowas schon versucht hätte... Aber Lust hätte ich auch  ;)

Mit rund 46# auf den Fingern, hab ich schon 400 Schuss geschafft. Das war sehr befriedigend und mein Körper hat mich noch Tage später daran erinnert (ohne Verletzung). Seit 5 Monaten hab ich 52# auf den Fingern und mehr als 270 Pfeile hab ich damit nie geschafft. Und auch da, konnte sich mein Körper nach 3 Tagen noch gut daran "erinnern"  ;)

Mein Standardtraining umfasst momentan 150 bis 200 Pfeile zwei Mal die Woche.  In guten Zeiten gehe ich auch 4 oder 5-mal pro Woche trainieren, in schlechten Wochen dafür überhaupt nicht (Beruf und Famile lassen leider keine geregelten Trainingszeiten zu). Für mehr müsste ich mir was einfallen lassen, z.B. tägliches SPT (http://www.kslinternationalarchery.com/Training/SPTs/SPTs%20German.html) im Schlafzimmer, bevor ich ins Bett falle.

Gruß
Andreas

Skua

Hallo,
auch wenn die Sache meist von den Fitanesen gemacht wird, denke ich schon einige Zeit darüber nach. Allerdings weniger in der Fita Variante (kürzeste Entfernung, immer nur ein Pfeil schießen, dann ziehen), sondern etwa 16m und 6er oder 12er Passen.  Mit meinen normalen 58# mache ich ohne Probleme 240 Schuß, 300 traue ich mir zu, 1000 nicht. Da würde ich 45# nehmen, dan sollte das kein Problem sein. Aber nicht alleine, man müßte schon eine Gruppe zusammenbekommen, die für so etwas verrückt genug ist.  :green:

Viele Grüße, Skua
Mariner Ming Moon 4, 54", 65#/31"
Robert Vegh Osmane 2014, 54", 51#/28"
Oneida Aeroforce X80 1995, 44", 60#/28"
Eifelpfeil Nergal 2011, 64", 58#/28

Erzebaer(PBH)

Eine tolle Idee, die mir jemand mal erzählt hat, war ein 24h Turnier. Grundidee: Es gibt einen Parcours, den man innerhalb von 24h so oft gehen kann, wie man es schafft. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.

Viele Grüße,
Patrick
wenige wissen vieles,
niemand weiß alles.
doch wollen so viele
alles besser wissen.

spelman

Patrick, ich finde die Idee gut, zumal sie ja einfach auch auf andere Zeitspannen umzusetzen ist.
Der Knackpunkt ist der, das hier auch Laufkondition gefragt ist, denn wer schneller unterwegs ist, kann mehr Ziele schießen - ausgehend von z.B. Doppelhunterwertung.
Außerdem ist der Ansatz auf jedem Parcours machbar und das Regelwerk kann überschaubar gehalten werden.
Am besten gehts wahrscheinlich in sehr kleinen Gruppen, vielleicht paarweise oder max. zu dritt, dann ist man wohl am schnellsten (ok, noch schneller ist man allein - außer beim Pfeilesuchen  :evil: )
Würd ich gern mal probieren - in einer 6-8 Stunden-Variante.  :rolleyes:

LG, Jochen

... und das gute Wetter ist immer links hinter dem Wind!

Achtbaeren

Hallo Absinth,

mit meinem 55 pfund hab ich schon 680 Pfeile geschafft,

aber das war ein "heftiger Kraftakt", die 1000 pfeile Herausforderung zeigt eines
ganz sicher: 40 Pfund @ 28 reicht für jedes 3 D Turnier!

Liebe Grüße
Micha
Sich, an Sich messen und leben und leben lassen

Erzebaer(PBH)

Hi Jochen, klar ist das nur was für Menschen, die auch gut zu Fuß sind. Aber z.B. bei Euch in Münster auf dem Parcours, der für das Killdings gestellt war auch sicher gut zu realisieren. Ein weitläufiger Parcours hätte den Vorteil, dass man nicht so oft aufläuft. Und es erfordert viel Selbstkontrolle der Teilnehmer.
wenige wissen vieles,
niemand weiß alles.
doch wollen so viele
alles besser wissen.

Locksley

Was spricht dagegen, das in Neubrunn mal im kleinen Rahmen zu testen. Wir wären dann doch schon mal eine kleine überschaubare Gruppe, Patrick und Jochen. Fußkranke haben es auch nicht weit ins "Lazaret", sprich das Zelt ist immer in Rufweite.
Lieber krumme Eibe, als grades Glas.

eiger2000

Wenn es quasi echt auf Zeit geht müssen verlorene Pfeile bis zu Schluß liegen bleiben und es muß gewährleistet sein, daß man nicht aufläuft. Hört sich aber echt interessant an  :tu:

spelman

bin ich für, Locke! Aber wenn man nur eine Gruppe zusammenkriegt, fällt der Lauffaktor weg... Vielleicht finden sich ja noch ein paar Experimentierfreudige?  :green:

Eiger, wer seine Pfeile liegen lässt, riskiert auch, im Parcours plötzlich "blank" zu sein... (Regel also: Gleiche Start-Pfeilzahl für alle).
... und das gute Wetter ist immer links hinter dem Wind!

eiger2000

Ooooch - diese Einschätzung würde ich dem Einzelnen überlassen. Wäre ein zusätzlicher Faktor. Wer sich eher unsicher ist muß eben viel tragen, jener mit Selbstüberschätzung findet evtl. ein frühes Ende.

sneaky


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