Ab wann muss ich meine Fita Trainerin stoppen?

Begonnen von jegla, 10.01.14, 16:18

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tottobauer

Also ich finde es nach näherer Betrachtung, .. man hat mich ausgeguckt den Trainer bei uns zu machen .... nicht verkehrt den FITA (WA) Einsteigerkurs zu vermiiteln, bzw. die Parcourprüfung für Feld und 3D.

http://www.oebsv.com/oebsv/schuetzenausbildung/zur_turnierreife

Mit Abschluss sind die grundlegenden technischen und sicherheitsrelevanten Informationen, sowie eine gewisse Zielgenauigkeit vermittelt.

Das schadet meines Erachtens niemandem.

LG
Thorsten

LG
Thorsten

tottobauer

Zitat von: tottobauer am 06.03.14, 13:54
Also ich finde es nach näherer Betrachtung, .. man hat mich ausgeguckt den Trainer bei uns zu machen .... nicht verkehrt den FITA (WA) Einsteigerkurs zu vermiiteln, bzw. die Parcourprüfung für Feld und 3D.

http://www.oebsv.com/oebsv/schuetzenausbildung/zur_turnierreife

Mit Abschluss sind die grundlegenden technischen und sicherheitsrelevanten Informationen, sowie eine gewisse Zielgenauigkeit vermittelt.

Das schadet meines Erachtens niemandem.
Und schont das Material

LG
Thorsten


LG
Thorsten

Josua

Das schadet auf jeden Fall niemandem. Die Frage ist aber, ob man nicht direkt auf traditionell umsteigen will. Für den Anfang macht es keinen großen Unterschied, aber es ist nicht verkehrt, ab einem bestimmten Zeitpunkt den Schwerpunkt auf die Technik zu setzen, auf die man am Ande auch hin arbeitet.

W.Munny

Zitat...den Schwerpunkt auf die Technik zu setzen, auf die man am Ande auch hin arbeitet.


Welche Unterschiede in der Technik bestehen denn, auf die jemand hin arbeiten kann/soll/muss  :?:
Die Frage ist übrigens ernst gemeint  :!:
LG und alle ins Blatt!<br />W.Munny

tottobauer

In meiner Laienhaften Einfältigkeit würde mal behaupten der Unterschied ist hauptsächlich der Ankerpunkt und eventuelle Miniaturstabis.
Blankbogen <-> traditioneller Langbogen/Recurve -
Gruß
Thorsten
LG
Thorsten

W.Munny

Hmmmm,
im WA(FITA)-Bereich werden auch durchaus verschiedene Ankerpunkte verwendet, aber der Grundsatz des immer gleichen konstanten Ankerpunkts ist immer gegeben (Face-Walking mal außen vor).

Stabilisation (also Technik im Sinne der technischen Ausstattung) gehört meines Erachtens nicht unbedingt hierher. Hatte Josua zumindest so verstanden, dass er mit seiner Bemerkung auf die Schießtechnik/Schussablauf abzielte. Vielleicht sagt er ja noch was dazu.
LG und alle ins Blatt!<br />W.Munny

Josua

Nein, ich habe vor allem an den Ankerpunkt gedacht. Gesetzt, man beginnt über den Grundsatz hinaus nun sich auf die verschiedenen Ankerpunkte zu konzentrieren. Ich weiß, das spielt bei einem Anfänger noch keine große Rolle, aber früher oder später macht es eben einen Unterschied.

wilfrid

Wenn Du beim intuitiven Schießen Dich auf Deinen Ankerpunkt konzentrierst, wirst Du nicht treffen. Dein Körper weiß, wo Deine Hand ist, er hält sie dahin.

Geht der Pfeil wegen "falschen Anker " zu hoch oder zu tief, ziehst Du intuitiv das nächste mal anders aus. Und Deine Erhöhung wird eine andere, genauso, wie sich auch die Seite ändert, denn mit anderem Auszug wirkt sich auch Dein Spine anders aus.
Konzentrierst Du Dich auf einen Faktor dieses Spiels und nicht mehr aufs Ziel, weiß Dein Körper nicht mehr , wo der Pfeil hingehen soll und kann unbewußt die anderen Faktoren nicht mehr korrigieren.
Ansonsten ist die erste Gruppe de Tages 3D schießen, drunter drüber drin

W.Munny

Es gibt da durchaus unterschiedliche Auffassungen...

M. E. gibt es nichts wichtigeres als eine konstante immer wieder reproduzierbare Schießtechnik. Stabiler, möglichst gleicher Stand, Ausrichtung Hüfte-Schulter, gleicher Druckpunkt, gleicher Auszug, gleicher Ankerpunkt, saubere Rückenspannung, usw.usw.usw.
Exakt abgestimmtes Pfeilmaterial wird selbstverständlich vorausgesetzt.

Wenn das passt, sollte der Schütze in der Lage sein immer wieder reproduzierbar geradeaus zu schießen.

Erst dann kann ich von meinem Gehirn verlangen, die exakte Höhe (wie auch immer, mit Visier, mit System oder halt mit I...) auszurichten. Mit dieser Variablen (und den vielen, vielen Kleinigkeiten, die im Schussablauf dann doch nicht 100%ig klappen) ist der Rechner zwischen den Ohren mehr als ausgelastet.

Ach ja, ich vergaß zu erwähnen, dass es mir persönlich darum geht, auf Turnieren zwischen 5 und 60 m möglichst das Kill zu treffen und ich mein Training an diesem Ziel ausrichte.

@ Josua
Ich würde ganz dringend davon abraten, unterschiedliche Ankerpunkte zu benutzen. Face-Walking ist wirklich nicht der Bringer und wird selbst bei den Feld & Jagd Blankbognern so gut wie nicht mehr genutzt.
LG und alle ins Blatt!<br />W.Munny

wilfrid

Munny, was machst Du im Gelände, wenn ein Fuß höher steht als der andere? Bei Abwärtsschüssen?

Gut, Facewalking ist nun echt nicht der Hit, obwohl ein abgespreizter Daumen bei vielen hilfreich ist. Es erleichtert den momentanen Ankerpunkt zu registrieren und verhindert, das der Daumen auf Zeige und Mittelfinger drückt und so den Release versaut. Der wird übrigens auch besser, wenn man die Sehne über die Kuppen der letzten Fingerglieder legt statt sie wie die Schnur eines Pakets in die Grube der letzten Fingergelenke zu legen.

Elm

Zitat von: wilfrid am 19.03.14, 13:54
Munny, was machst Du im Gelände, wenn ein Fuß höher steht als der andere? Bei Abwärtsschüssen?


Wie Eric das macht weiß ich nicht, ich trachte danach durch entsprechende Positionierung der Beine oder eben abwinkeln
oder von mir auch auch durch eine lockere Hüfte das "T" im Oberkörper aufrecht zu erhalten.

Zitat von: wilfrid am 19.03.14, 13:54
Gut, Facewalking ist nun echt nicht der Hit, obwohl ein abgespreizter Daumen bei vielen hilfreich ist. Es erleichtert den momentanen Ankerpunkt zu registrieren und verhindert, das der Daumen auf Zeige und Mittelfinger drückt und so den Release versaut. Der wird übrigens auch besser, wenn man die Sehne über die Kuppen der letzten Fingerglieder legt statt sie wie die Schnur eines Pakets in die Grube der letzten Fingergelenke zu legen.


Mit Verlaub: ein abgespreizter Daum ist so ca. die größte Variable die es gibt.
Und das Märchen dass die Sehne auf den vorderen Fingerkuppen das Release erleichtert und für einen "besseren" Pfeilflug sorgt, glaubten schon die Kelten nicht mehr.

W.Munny

ZitatMunny, was machst Du im Gelände, wenn ein Fuß höher steht als der andere? Bei Abwärtsschüssen?


Ich zitiere mich mal selbst:
Zitat...Stabiler, möglichst gleicher Stand...


Und nur weil ich evtl. die Füße anders positionieren muss oder für das "T" in der Hüfte abknicke, werde ich nichts am Druckpunkt, Kopfhaltung, Ankerpunkt, Zughand (mit innenliegendem Daumen), Rückenspannung, etc. ändern.

Zitat...die Sehne über die Kuppen der letzten Fingerglieder legt statt sie wie die Schnur eines Pakets in die Grube der letzten Fingergelenke zu legen.


Auch hier gibt es deutlich unterschiedliche Auffassungen. Ich persönlich empfehle den "tiefen Haken" für die Positionierung der Finger an der Sehne.
LG und alle ins Blatt!<br />W.Munny

wilfrid

Ich kann nur darüber berichten , wie deutlich über  50% der Gäste auf nem MA Markt auf 10 m im 50 cm Kreis nach 2 Gruppen a´5 Pfeilen gruppieren. Also die 3 Gruppe liegt in diesem Kreis. Der Rest sind meist Leute, die "schon mal nen Bogen geschossen" haben ;-).
Zum Teil Kandidaten wie der Frager. Da hilft dann ein  Blatt papier zwischen Gesicht und Pfeil, so daß der eben vom ganzen Geraffel nix mehr sieht. Dann treffen auch die plötzlich mit 4 von 5 Pfeilen. Logisch, der erste ist in der Botanik.
Witzig ist bimmer, wenn ich den Zielsack treffe und mich beim Schießen mit den Leuten unterhalte und sie dabei ansehe. Von Kill ist da natürlich nicht die Rede.

Martin Dabidabidu

Zitat von: wilfrid am 19.03.14, 22:03

Witzig ist bimmer, wenn ich den Zielsack treffe und mich beim Schießen mit den Leuten unterhalte und sie dabei ansehe. Von Kill ist da natürlich nicht die Rede.



Und das ist der Unterschied in der Technik zwischen dir und Eric.

Tom of Sevenhills

Auf 10 m ein paar Pfeile im 50 cm Kreis unterzubringen gelingt vielen auf Anhieb.
So weit so gut.
Irgendwann reicht das aber den meisten nicht mehr.
Jetzt kann man zwei Wege gehen, entweder einfach weiter in der Gegend rum schießen oder ein paar Dinge systematisch angehen.
Damit meine ich möglichst einen gleichen Schussaufbau einhalten.
Da hilft es Leuten zuzuschauen die so schießen wie ich es erreichen möchte.
Das sind auch die welche ich um Rat bitten würde.
... in die Pampa schießen war mir ohne jeden Rat möglich...

Schießen ohne das Ziel und die Umgebung im Blick zu haben ist übrigens gefährlich!
Hindernisse sind diese entsetzlichen Dinge, die wir sehen, wenn wir aufhören, unseren Blick aufs Ziel zu richten. (Al Henderson)

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