Stringwalking als Autodidakt??

Begonnen von Detlef, 31.08.13, 22:01

Detlef

31.08.13, 22:01 Last Edit: 31.08.13, 22:24 by Detlef
Kürzlich war auf unserem kleinen 3D-Parc. ein Bogenfreund aus Siegen zu Gast, der diese Runde zum ersten Mal mit uns ging.
Dieser Freund aus Siegen praktizierte Stringwalking mit solch beeindruckenden Ergebnissen, dass es eine wahre Freude war, ihm beim
Schießen - und vor allen Dingen: Treffen - zu beobachten. wir haben auf dem Parc. wohlgemerkt keinerlei Entfernungsangaben und wie gesagt: er "ging" zum ersten Male
mit.
Langer Rede kurzer Sinn:
ich möchte das unbedingt mal testen habe aber außer den allgemeinen Infos die man so auf die Schnelle findet  keinerlei konkreten Input
zu erwarten (0 Trainer/ 0 "Stringwalker" im Club)
.. gibt es wirklich informative Literatur oder einfach "learning by doing" ? ... im Oktober beginnt bei uns ja wieder die Hallensaison und so wäre es
eine gute Möglichkeit in diesem Halben Jahr zu testen ..
lG
Detlef
Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Brokkoli

Taran of Caer Dallben

Du brauchst eine sehr gute Technik, absolut gleicher Auszug und Ankerpunkt bei jedem Schuss. Dann kannst du über das Stringwalking die Trefferlage regeln. Allerdings brauchst du dazu auch den passenden Bogen; Selfbow oder sehr kurzer Recurve (reiterbogen) geht nicht. Langer Recurve (Target / Fita) ist am besten.
On and on we go
through this old world a-shuffelin';
if you got a truffel dog,
you can go truffelin' -

El Torrro

String-walking steht und fällt mit dem schätzen der Entfernug. Je präziser der Schütze die geschätzte Entfernung in einen "Lauf" auf der Sehne umsetzt, umso besser trifft er. Wie bereits erwähnt, eignen sich dazu am besten abgerüstete FITA-Bögen >68" mit einer Fingerschlaufe, offenen Griff und Gewicht in der Stabi-Buchse. Weiterhin werden eine gute Pfeilauflage mit Button und Fletchen am Pfeil geschossen.
Ein guter Blankschütze schiesst auf dem Niveau von Visierschützen.
Gibbs Rule 9: "Never go anywhere without a knife."

fuxx1a

Hallo,

ich versuche mir auch seit einem halben Jahr das Stringwalking anzueignen. Daher kann ich alles, was meine beiden Vorposter gesagt haben aus eigener Erfahrung doppelt unterstreichen. Eben weil meine Technik noch deutlich ausbaufähig ist sind die Ergebnisse noch Lichtjahre von einem Visierschützen oder auch von einem guten Instinktiven entfernt.

Als Einstiegslektüre fand ich dies recht hilfreich: http://www.worldarchery.org/UserFiles/Document/FITA%20website/07%20Publications/02_downloads/Coaches_Manual_Lev2/03_Barebow.pdf.
Insbesondere die dort ab Seite 9 beschriebene Kombination Stringwalking/Gap-Shooting dürfte für den "Freizeitschützen" am ehesten umzusetzen sein.

Viel Glück beim ausprobieren

Jörg

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