Arthrose in der Schulter - macht sehr niedriges Zuggewicht Sinn?

Begonnen von ad1965, 01.10.12, 16:22

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ad1965

Mit den Ärzten, insbesondere Orthopäden habt ihr (leider) recht. Mein jetziger Orthopäde ist ein guter Freund, selber (Leistungs) Sportler und hat mich nach der Arthrose-Diagnose sofort zur Physiotherapie geschickt. Die Physiotherapeutin ist sehr skeptisch wegen des Bogenschiessens, aber wir versuchen es. Ich bin jetzt seit einiger Zeit dabei Muskelaufbau zu betreiben und mit Flexbändern die ganz spezielle Belastung zu simulieren. Morgen kommen hoffentlich meine neuen leichten Wurfarme und ich kann erstmals seit einem Jahr wieder den Ernstfall probieren. Ich bin gespannt und verhalten optimistisch  :tu:

Ich werde berichten

LG
Axel


Buffalo-Hunter

Dann bist Du ja in guten Händen! :) Wichtig ist, wenn Du schiesst, Du auch immer eine Belastung in die andere Richtung hast, bzw. einen anderen Widerstand gegen die Muskelgruppe!
Wenn ich nur schiesse, habe ich auch wieder Schmerzen aber wenn ich dagegen trainiere fühle ich mich sehr gut! Wünsche Dir alles Gute, wird schon werden!  ;)

stöckchenschubser

Vor allem solltest du dich nicht scheuen Anweisungen und Anleitungen "erfahrener" Trainer
und Lehrbücher bezüglich des Bewegungsablaufes zu ignorieren.
Finde deinen eigenen Ablauf, mehr aus dem Rücken und mit dem Ellbogen, dabei wird die
Rotation der Schulter reduziert und sie entlastet.

Grufti

Zitat von: ad1965 am 05.10.12, 14:17
Mit den Ärzten, insbesondere Orthopäden habt ihr (leider) recht. Mein jetziger Orthopäde ist ein guter Freund, selber (Leistungs) Sportler und hat mich nach der Arthrose-Diagnose sofort zur Physiotherapie geschickt.


Dann sag das doch gleich  ;) - Viel Erfolg!

ad1965

Hallo zusammen,

am Wochenende habe ich nun ein Jahr nach der Arthrose-Diagnose die ersten Schüsse gemacht. Auf meinem 70" Polaris hatte ich Wurfarme mit 18 Pfund. Nach dem Rat hier im Forum benutzte ich Carbonpfeile mit 1000 Spine und einer Länge von 31,5". Auszug war knapp aber ausreichend.
Die Schulter schmerzt zwar etwas, aber wenn es nur so bleibt ist wohl alles gut. Außerdem hatte ich gestern noch die glorreiche Idee beim Transport eines schweren Schrankes zu helfen, wobei die Schulter richtig weh tat..... Nun weiß ich natürlich nicht ob nur durch's Bogenschießen womöglich gar kein Schmerz aufgetreten wäre - selber Schuld..... ;)

Ich war sehr erstaunt wie gut es mit diesen leichten Wurfarmen war! Auf 18m ging es super, auch auf 30m war es klasse. Selbst auf 40m konnte ich noch recht sicher die Scheibe treffen (bin ja noch Anfänger) ohne das Gefühl zu haben, dass die Pfeile "verhungern".
Nun mache ich erstmal ein paar Tage Pause und dann geht es vorsichtig weiter. Drückt mir die Daumen, dass die Schulter hält!

Lieben Gruß und nochmals Danke für die Tipps!

Axel

rabu

Super,

freut mich für dich das das zu klappen scheint.  :tu:

Da du dich ja selber an Anfänger bezeichnest, darf ich dir noch nen Tip geben?

Auch wenn du auf 40m die Scheibe triffst,

fang auf kurze Entfernungen (3 - 8 m) an und schiess bis alle Pfeile auf einen Kuchenteller passen,
dann geh 3 m weiter weg und schiess biss alle Pfeile auf einen Kuchenteller passen,
dann geh 3 m.........................................

Dann wird sich dein Schiesserfolg schneller einstellen und auf festigen, und besser treffen ist mehr Spass.


Gruss
Ralf
Leben ist das, was abläuft während man etwas anderes plant.
James Patterson in "Alex Cross - Blood"

ad1965

Hallo Ralf,

Vielen Dank für diese Tipps, die ich gerne anwenden werde. Der Versuch auf die 40m war auch mehr ein Gag um zu sehen, wie weit mein 18Pfund Bogen denn überhaupt vernünftig schiessen kann. Mit kontrollirtem Schiessen hatte das noch nix zu tun.... ;)

Ich freue mich schon auf das nächste Mal

LG
Axel

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