Zuggewicht

Begonnen von Jath, 10.09.12, 23:30

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Ralf57

Zitat von: Dryad am 06.02.13, 15:01
Ihr wißt ja, mit den niedrigen Zuggewichten ist es wie mit den Elektrorollstühlen, Frage: "Wie schnell fährt der eigentlich"? Antwort: "5km/h" "Boah, da kannste doch besser laufen."

In diesem Sinne

Glück Auf


Der war jetzt fies :motz:.............*Dichmit20lbsBroadheadsbeschieß*..






:green:

Locksley

Schiessen soll und kann doch Jeder mit dem Zuggewicht mit dem er sich wohlfühlt und das sicher zu bewältigen ist. Einseitigkeit behebt man am besten durch zumindest Zugübungen mit beiden Seiten, wobei ich mir hier als Holzbogenschütze natürlich leichter tue als ein Schütze mit modernem Material, das ja einseitig konzipiert ist. Krafttraining mache ich schon seit 20 Jahren beidseitig.

Laß Dir die Freude nicht nehem Ralf und wenns nur ein Pfeil ist.
Lieber krumme Eibe, als grades Glas.

AST

Ein gutes Training für die Wahrnehmung und das instinktive Zielen ist auch der Umgang mit nem Blasrohr. Das kann man sogar sehr schön indoor in den Wntermonaten machen.....da braucht man auch nur wenig Zu, sondern mehr Blas.....

Tatar

@ AST
ein Schelm wer da Schmutziges denkt  :green:

AST

also ich dachte an sowas für den Anfang: http://www.blasrohr-sport.de

Soma

"blowhunter"... *gefällt mir* :whistle: :green:

Freya

Zitat von: Soma am 07.02.13, 13:43
"blowhunter"... *gefällt mir* :whistle: :green:



:rofl:

Aber mal zum Thema: Ich werde wohl auch nie über die 35# gehen. Für 3D völlig ausreichend!

Ribisl01

Soma:"um nochmal aufs zuggewicht zurückzukommen:
das ist wieder son "männerding": "ich zieh mehr als du :evil: "
wer's fürs ego braucht, bittesehr. :whistle:
fürs jagen sollte es natürlich soviel wie möglich sein - wegen impact. aber da schießt man ja nicht sonderlich viele pfeile.
für scheiben/3D sollte es soviel wie nötig sein. dazu muss man meiner meinung nach nicht höher als 30-35# gehen.
ist natürlich eine trainingsfrage. für zuggewichte über sagen wie mal 35# sollte man schon mehrmals die woche trainieren (kann ja auch andere ertüchtigung für die entsprechende muskulatur sein). ich hab auch schon 50# geschossen aber da ich zur zeit nicht so oft dazu komme ist da die kraft inzwischen wieder etwas zurückgegangen. ich kann die 45 & 50# schon noch ziehen aber das ist dann nach einigen pfeilen am stück schon unangenehm hart. drum schieße ich aktuell 35#, das reicht für scheiben und 3D locker aus. zudem kann ich mit 35# stundenlang schießen und habe danach keinerlei beschwerden. ich denke, ich bleib dabei".

Beim Jagen (maximal 20 m) ist man mit 45 - 50 # gut aufgestellt, mehr zeigt nur ob der Pfeil beim Durchgang durch das Tier dann eben 5 oder 10 cm im Boden steckt. Ist in Deutschland "Gott sei Dank" verboten und damit irrelevant.
Beim 3D-Schießen spielt die Stärke des Bogens schon eine Rolle, da die Flugparabel des Pfeiles mit steigender #Zahl gestreckter ist und damit die Trefferwahrscheinlichkeit im schweren Gelände steigt. Hat mit "männerding" nichts zu tun! Bei starkem Wind und Entfernungen jenseits  50 oder 60 m geht das mit 35# nicht mehr viel. Bei anspruchsvollen Turnieren sollte man also minestens 45 bis 50 # haben. Bei solchen Turnieren schießen selbst Frauen nicht unter 38 bis 40 #. Gesagtes gilt für Langbogen, bei Recurve kann man 5 bis 10 # weniger schießen.

Für Anfänger genügen 20 bis 25 #, bis man seinen Schießstil einigermaßen findet und der Körper sich darauf eingestellt hat (bei entsprechender Physis auch etwas mehr, aber nicht unbedingt nötig). Frauen 5 # weniger.

AST

14.03.19, 01:58 #143 Last Edit: 14.03.19, 02:03 by AST
@Ribisl01

der angesprochene hat seine Beiträge in diesem Faden vor 6 Jahren geschrieben und ist hier im Forum nicht mehr als Mitglied gemeldet - er wird also nicht auf deinen Beitrag antworten...



nur mal so am Rande und unabhängig vom Zuggewicht ;)
und über die Funktion  "quote" kannst evt. einfacher und für andere kenntlicher zitieren.

Ribisl01

Zitat von: AST am 14.03.19, 01:58@Ribisl01

der angesprochene hat seine Beiträge in diesem Faden vor 6 Jahren geschrieben und ist hier im Forum nicht mehr als Mitglied gemeldet - er wird also nicht auf deinen Beitrag antworten...



nur mal so am Rande und unabhängig vom Zuggewicht ;)
und über die Funktion  "quote" kannst evt. einfacher und für andere kenntlicher zitieren.

Danke, bin neu hier. War 1. beitrag

Ulrich

Da der Thread gerade aufliegt, habe ich diesen durchgelesen (diagonal, zugegeben). Was ich vermisse, ist ein Hinweis auf das Aufwärmen vor dem Training, wenn es darum geht, körperliche Schäden zu vermeiden und ein allenfalls zu hohes Zuggewicht besser zu verkraften. Ist Aufwärmen kein Thema, weil es selbstverständlich durchs Band weg gemacht wird? Oder ist es etwas, das zu den guten Vorsätze gehört, die nicht eingehalten und darum verschämt verdrängt werden?

Nicht zuletzt altersbedingt läuft bei mir nichts ohne Aufwärmen. Das frühere Moto "was mich nicht umbringt, macht mich stärker" weicht immer mehr der Erkenntnis: was Schmerzen bereitet, ist schlecht. (Meine Schmerzgrenze liegt z. Z. bei 30 Pfund.)

Schmerzfreie Grüsse

Ueli

Als Anfänger weiss man alles besser. Aber das gibt sich mit der Zeit.

rabu

Zitat von: Ulrich am 14.03.19, 12:35..........
Ist Aufwärmen kein Thema, weil es selbstverständlich durchs Band weg gemacht wird? Oder ist es etwas, das zu den guten Vorsätze gehört, die nicht eingehalten und darum verschämt verdrängt werden?......

Es gibt ein paar Leute die sich aufwärmen, die meisten legen aber nach meiner Erfahrung gleich los.

Ich merke sofort, wenn ich mich aufwärme schiesse ich besser und konstanter.
(Aber: Ich mache es tatsächlich viel zu selten......)

Gruß
Ralf
Leben ist das, was abläuft während man etwas anderes plant.
James Patterson in "Alex Cross - Blood"

NamenloserHeld91

Also ich hab mit 40# angefangen. Wurde mir auch vom Händler empfohlen da ich ein weniger stärker als der Durchschnitt bin. Also wenn ich den Bogen meiner Freundin mit 25# ziehe bekommen meine Muskeln gar keine Rückmeldung und ich zieh das nur aus den Armen. Ich denke nicht das schwerere Bögen einem Schaden so lang man sich immer aufwärmt und Ausgleich Sport macht. 

rabu

Ich drücke dir die Daumen, dass du weiter ohne Probleme bleibst.

Du hast leider den typischen Fehler gemacht vor dem immer wieder gewarnt wird.

Nicht die Muskeln sind das Problem, sondern die Sehnenverbindungen zu den Knochen.
Die brauchen ungleich länger um sich an die ungewohnte Belastung zu gewöhnen.

40# würde ich niemandem als Anfangszuggewicht empfehlen. Aus gesundheitlichen Gründen und um eine saubere Technik zu lernen ist weniger hier mehr.


Gruß
Ralf
Leben ist das, was abläuft während man etwas anderes plant.
James Patterson in "Alex Cross - Blood"

NamenloserHeld91

Hoffe ich auch. Besonders da ich bei der Arbeit öfters mal mein eigenes Köpergewicht tragen muss. Aber ich bin der Meinung schwer Sachen bewegen ist ein Talent das man erlernen kann ohne sich zu verkrüppelen.

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