?Körperspannung?

Begonnen von Rattleman, 19.07.12, 01:49

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FBy

Rückenspannung ist wichtig aber seine "Körpermitte" zu kennen und wahrzunehmen ist die Grundlage für einen stabilen Stand.
Und Spannung bedeutet nicht zwangsläufig eine "verkrampfte" Haltung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie dann ihren Standpunkt.
Albert Einstein

Rattleman

Hi Archers,

ist nicht beim Loslassen des Pfeiles (und kurz danach)
doch die Situation so, dass der komplette Körper
eine Spannung aufbauen muß ?

FBy

Schau dir mal Videos von den Olympischen Bogenschützen an.....
Grundpsannung verbeliebt im Körper, jedoch die Bogenhand und die "Löse" Hand werden vollkommen entspannt.
(Kippen des Bogens nach vorne (dank Bogenschlinge)) wobei die Bogenhand schon vorher nicht "verkrampft festhält sonder der Bogen in die Hand gezogen wird.....
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie dann ihren Standpunkt.
Albert Einstein

Snoopy

Zitat von: FBy am 02.08.12, 20:33
Rückenspannung ist wichtig aber seine "Körpermitte" zu kennen und wahrzunehmen ist die Grundlage für einen stabilen Stand.
Und Spannung bedeutet nicht zwangsläufig eine "verkrampfte" Haltung.


japp, da hat FBy völlig recht. Wer sich mal mit asiatischen Kampfsportarten auseinandergesetzt hat, kennt das Thema der Mitte, des Standes und der Grundspannung nur zu gut. Das hat nichts mit Verkrampfung zu tun, sonst könnten die Techniken nicht so blitzschnell ausgeführt werden.
Es geht um ein "Gesamtkörpergefühl".
Bei einem schlechten Schuss merkt man ja meist auch schon vor Auftreffen auf der Scheibe, dass das gerade nichts war....

wolfflow

Wenn ich mal grob vereinfachend trenne was eigentlich nicht zu trennen ist:
Körperspannung - Stand
Rückenspannung - Auszug,Ablass
Körperspannung als Zentrieren des Körpers ist durch meine Vorposter anschaulich beschrieben worden.
Zum Thema Rückenspannung:
Das Bild vom Auszug als dynamischen Vorgang der mit dem Ablass endet hat mir sehr geholfen.
Ich gehe in den Vollauszug, Ankere, das Halten jedoch ist nichr statisch sondern die Zughand zieht
im Ankern weiter (die Bogenhand drückt weiter).
Dadurch kommen automatissch die korrekten Muskelpartien zum Einsatz und eine Fehlstellung des
Ellbogens der Zughand wird vermieden.
Die einzigen Fixpunkte sind mein Finger im Mundwinkel und die Beuge zwischen Zeigefinger und Daumen
unterhalb meines Kieferbogens.
Ziel ist es, ein Maximum an Energie aufzubauen.
Wie das aussieht, wen sich diese Energie entlädt ist auf diesem Video sehr gut erkennbar.
http://www.youtube.com/watch?v=0MSdBb7IpMY
Die Dauer des Haltens muß nicht lang sein, um etwaigem Wurfkraftverlust von Selfbows vorzubeugen.
Wie das Ganze bei Nicht-Vollauszug oder fliegendem Anker funktioniert entzieht sich meiner Kenntnis.

mfg  Christian

Rattleman

faszinierend!   - da wackelt beim ablaß der schopf des schützen kaum mehr als
die büsche im wind. BILDERBUCHMÄSSIG

Den Auszug habe ich vor einer Woche anders gelernt:

mit der Auszugshand beim Ausziehen einen bogen noch oben machen,
um mit dem Schulterblatt dann" einrasten " zu können,
und so ein Gegengewicht ( wie vorher schon im Video gesehen)
zur Traghand aufzubauen. Dadurch hat sich mein Auszug um 1/2 zoll erhöht.

aber die Auszugstechnik, die der in dem Video hat, ist die meine!

und auf diese Art auszuziehen -von unten nach oben- konnte ich die "Basics" wie:
- Ellenbogen eine Linie mit Pfeilspitze
- maximale Auszugslänge
-die ganz-körperliche Stabilität

leider nicht so gut bewerkstelligen. Jetzt versuche ich gerade meinen Stil zu finden . . . .

Wolverine

28.11.12, 00:01 #21 Last Edit: 28.11.12, 12:05 by FBy
Zitat von: Rattleman am 27.11.12, 03:04
Jetzt versuche ich gerade meinen Stil zu finden . . . .





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Es gibt Menschen, die zeigen Dir immer wieder, wie Du niemals werden willst.
Bögen von Bavarian Longbow, Black Widow, Centaur, Wapiti Bows, Martin

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