Wohlfühlfaktor beim Schießen zurück bekommen

Begonnen von Allanon, 10.05.12, 10:48

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W.Munny

ZitatNatürlich möchte ich mich auch weiterentwickeln und noch besser werden, wer möchte das nicht. Meine Frage zielte darauf ab, wie ich das Forwärtskommen mit dem Wohlfühlen verbinden kann.


Ich meinte das durchaus ernst:
ZitatAch ja, und schon nach 20 - 30.000 korrekten Wiederholungen des Bewegungsablaufes ist alles eingeschliffen, du fühlst dich wieder wohl, gehst fröhlich auf den Platz...


Bei 500 Pfeilen/Woche, bist du schon in einem Jahr wieder wohl auf.  :-*
LG und alle ins Blatt!<br />W.Munny

benzi

wenn ich was verändern will oder muss, nehme ich immer erstmal einen leichteren Bogen............ vllt hilft Dir das was.....

Grüße benzi
Um die Welt zu verändern, müssen wir die längste Reise überhaupt antreten: Die Reise in unser tiefstes Inneres, auf der wir uns selbst verändern.

Kursprophet

Also wenn es sich für dich Falsch anfühlt dann ist es auch Falsch ! 8)

grubenreiner

Einspruch, wenn es neu ist und sich falsch anfühlt muß es nicht falsch sein.

Wenn man jemandem 3 Jahre lang den rechten Arm auf den Rücken bindet und dann wieder löst fühlt sich das sicher auch erstmal falsch an wenn da was runter baumelt....ist es aber nicht (übertriebenes Beispiel).

Kursprophet

Ja , aber Wortklauberei ,
wenn sich etwas ungewohnt anfühlt ist das etwas anderes als wenn es sich falsch anfühlt !

Ich hatte das so interpretiert das es sich wirklich falsch anfühlt und er sich genau deshalb auch nicht wohl fühlt !

Gehupft wie gesprungen ,ich denke mach erstmal weiter , zurück zum Buckel geht immer noch ! 8)

Gundog

@Allanon
Ich mache gerade was ähnliches durch.... Dadurch das ich das Lösen (leider) noch zu bewußt mache, hakt dieses manchmal. Ich muss die Abläufe aber noch einschleifen. Treffen auf Turnieren ist schlechter geworden weil ich zu viel alt und neu mische. Beim Training an sich ist das Treffen deutlich konstanter geworden. Im Prinzip muss mein/dein Bewußtsein jetzt das Unterbewußtsein trainieren so das es demnächst ohne nachzudenken (Autopilot) läuft. Das ist nicht einfach weil man bewußt nur eine Sache fokussieren kann.
Ich arbeite aber daran. ;-)

Frag mal GroBo, der hat in seinen Ergebnissen locker 40% zugelegt. Er war halt vorher nicht so eingeschliffen in einem alten Stil wie ich.

Lass dir vom Trainer/Trainerin ggf. auch erklären "warum" manche Haltungen so oder so sind. I.d.R. sieht man die Änderung dann ggf. auch eher ein.

Auf jeden Fall soll der Spaß nicht auf der Strecke bleiben. Das ist das wichtigste.

GroBo

Ich glaube, das größte Problem beim Arbeiten an seiner Technik sind die Zweifel bzw. das jedem bekannte "hadern" mit sich selbst. "War es vorher nicht doch besser ?; "Fühlt sich aber komisch an" usw. Ich kann nur jedem raten die Änderungen Stück für Stück anzugehen und hierbei jeweils eine gewisse Zeit "auszuharren", sonst wird das nix. Am besten immer nur eine Sache auf einmal "testen" sonst ist die Ablenkung in der Konzentration auf das Ziel kontraproduktiv. Beispiel: Ich habe meine Technik in großen Teilen umgestellt/ geändert. Hierdurch hat sich u.a. mein Auszug vergrößert. Anfänglich erwischte ich mich dabei, im Vollauszug kurz auf den Pfeil zu schauen, um zu sehen, wie weit der Auszug momentan ist...diese Schüsse sind nichts mehr geworden, weil Konzentration auf den Zielpunkt weg war. Momentan teste ich einen anderen Anker...warum ? Weil ich dazulernen möchte und es definitiv die "eine richtige Technik" nicht geben kann. Wichtig ist, wie oben beschrieben, dass man Spass an der ganzen Sache hat, mit welchen Ergebnissen auch immer.

Peter
Wer aussteckt muß auch einteilen können !

Dryad

Lies mal den guten Dr. Kidwell, der legt großen Wert auf "Comfort".

In der Medizin gibt es den Satz "Wer heilt hat recht". Fühlst du dich wohl und bist mit deiner Leistung zufrieden warum was ändern? Wichtig ist doch eigentlich nur das du eine Form entwickelst die du immer wieder abrufen kannst.

Glück Auf
"Among the many misdeeds of the British rule in India, history will look upon the act of depriving a whole nation of arms, as the blackest." M.Ghandi

Tyrnaud

Videoanlayse  :blink: , Physiotherapeut  :eek: ...etc.

...ich dachte Spaß sei der Antrieb ? Und nicht kadermässiges optimieren des gesamten Vorgangs...hm...
wenn mir mal wer nen kleinen Tip gibt, wie zB mach beim Ablass kein "Winkehändchen"...dann bin ich dankbar...
aber solange ich schießen kann ohne Probleme zu bekommen, tu  ich das so, wie ich es ebend tu!

Ich hoffe, lieber Themenstarter, das su bald wieder zu alter Form und Empfindung zurrück findest!
Tyr
Ich bin kein Bogenbauer - ich baue lediglich Bögen & member Club Mephisto

Swissbow

Spass ist auch der Antrieb, aber es macht halt eindeutig keinen Spass, wenn man nicht trifft. Ich bin immer wieder erstaunt ob all den 'Pseudo-instinktiven Schützen', die jahrein jahraus immer das Gleiche tun und hoffen dass sich was ändert. Das passiert nicht einfach so, da muss man etwas dafür tun. :evil:

Das 'Winkehändchen' geht eigentlich fast von selbst weg, wenn man die Zughand und den Arm schön locker hält. Das hingegen geht nur, wenn der Zug aus der Rückenspannung kommt. Schau Dir mal das Video von Arne Moe an, darin erklärt er eine sehr gut anwendbare Technik um dies zu erreichen

http://www.youtube.com/watch?v=6c8_-96h6BY

Ja und dann hilft nur noch üben, üben und nochmals üben...

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Andy

Leo

Das Video muss man sich ansehen: Die Haltung ist sehr korrekt. Allerdings sehr verkrampft . Der Bogen ist eindeutig zu stark , der Rücken krümmt sich , das Gleiten der Hand nach hinten ist aufgesetzt - die Schultern teilweise hochgezogen.
Es fehlt eindeutig der Spaßfaktor und die Lockerheit. Nachhalten fehlt , Atmung sieht nach Schnapp stoßweises Ausatmen aus.
Der Hauptgrund für die Verkrampfung liegt in einem zu starken Bogen,

Phoenix

Das ist mir auch aufgefallen. Der ganze Bogen zittert, während des Auszugs und im Vollauszug... Der Bogen ist viel zu stark.
Aber die Schusstechnik sieht gut aus, finde ich.

Kursprophet

13.05.12, 11:40 #27 Last Edit: 13.05.12, 11:46 by Kursprophet
Ob das Zittern nun am Bogen liegt ist auch nicht wirklich offensichtlich ! Seniorenklasse ???

Jedenfalls endet die Sehnenwicklung genau im Blickfeld des rechten Auges daher :
Alle Pokale im Hintergrund in die Tonne und Disqualifizieren ! 8)

grubenreiner

Also das Zittern erklärt er in einem anderen Video, er macht bei diesen Videosessions sehr viele Schüße sehr langsam zur verdeutlichung und das führt wohl zum Zittern.

Zitat von: Kursprophet am 13.05.12, 11:40
Jedenfalls endet die Sehnenwicklung genau im Blickfeld des rechten Auges daher :
Alle Pokale im Hintergrund in die Tonne und Disqualifizieren ! 8)


Was auch immer das jetzt bedeuten soll???

Corax

Das hat nix mit dem Thema zu tun, aber bezieht sich auf die Regel die ich zumindest vom DBSV kenne, das die Mittelwicklung nicht im Blickfeld enden darf - von wegen Zielhilfe.
Er zieht das obere Ende der Wicklung genau vor das rechte Auge...

aber völlig OT.
Skua: "ein Bogen ist harmlos, ab zwei vermehren sich die Dinger wie Karnickel!"
Club 52

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