Alters-/Geschlechterverteilung bei Turnieren(Klassen)

Begonnen von FBy, 12.10.11, 15:20

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FBy

Klar ist es Theorie, aber aus Theorie entsteht evtl. auch mal Praxis.

Zum Thema Klassen...
Finde ich einen sehr guten Denkansatz...  Thumb up

ZitatZitat von: Spartacus â€" Heute, 10:27
...
Wenn die Ziele jagdlich gestellt sind , ist auch die Unterscheidung zwischen Frauen und Männer Quatsch. Oder Jugendliche als eigene Klasse . Allenfalls für Kinder bis 12 Jahre wäre eine eigene Klasse sinnvoll.  Jagdlich heißt : Im Bereich bis 35 m , je nach Tiergröße und wegkommen von der reinen Entfernung. Die Ziele so stellen, dass das Gelände ausgeschöpft wird, Licht und Schatten, runter in die Knie, übers Wasser schiessen, aus dem Strauchwerk raus, zwischen zwei Bäume durch usw usw, usw. Da liegt eigentlich der Reiz und der Kern des traditionellen Schießens. Alle Sinne aktiv werden lassen....
...


Passt villeicht nicht ganz auf Internationaler Ebene... aber ....

KillLinie muss vollständig durchtrennt oder innerhalb getroffen sein..
Wobei... warum nicht nur innerhalb.. gibt einfach keine Diskussionen mehr und die Kollegen mit der Lupe bleiben halt zu Hause...
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie dann ihren Standpunkt.
Albert Einstein

spelman

Killlinie angerissen hat (besonders im jagdlichen Sinne) eine größere Berechtigung, da die Killzone eines Viechs eben bis dahin geht und wenn sie verletzt wird, ist das Tier tot. Durchtrennte Linie finde ich sehr schwierig - manchmal gibts soo breite Killlinien...

Ansonsten stimme ich Spartacus zu, dass bei jagdlichen Entfernungen eine Geschlechtertrennung nicht mehr so richtig sinnfällig ist.

LG, Jochen
... und das gute Wetter ist immer links hinter dem Wind!

vinkona

Naja bei 35 m und 30# schlägt da die Ballistik schon zu. Wer da mehr auf den Fingern hat (meist die Männer) tut sich leichter, als die Mädels mit nem schwachen Bogen. Wer von den Männern das nicht glaubt, soll mal mit nem 25-30# auf 27"-Bogen ein paar Turniere bestreiten und dann schauen, ob er  bei "jagdlichen Entfernungen von 35m" noch genauso gut trifft. Jagdlich und 35 m passt für mich nicht so ganz zusammen.

Ich persönlich bestehe nicht auf die Trennung in der Wertung - hab aber auch bissle mehr auf den Fingern und weigere mich ja auch in Pfunds vom Frauenpflock :-p  zu schießen .....

Grüßle
Bettina

El Torrro

Wer sich die Ergebnislisten unter diesem Aspekt ansieht, wird feststellen, dass der Abstand zu den Männer größer je einfacher der Bogen ist.
Sprich, Visierbogen schiessende Frauen haben einen geringeren Abstand als Langbogen schiessende Frauen. Da ist der Abstand zu den Männern größer. Einzelschicksale mal außen vor.
Also klare Trennung der Geschlechter. Es gibt auf noch mehr Disziplinen als jagdliches 3D-schiessen.
Gibbs Rule 9: "Never go anywhere without a knife."

FBy

Zitat von: spelman am 12.10.11, 15:36
Killlinie angerissen hat (besonders im jagdlichen Sinne) eine größere Berechtigung, da die Killzone eines Viechs eben bis dahin geht und wenn sie verletzt wird, ist das Tier tot. Durchtrennte Linie finde ich sehr schwierig - manchmal gibts soo breite Killlinien...
.....

Recht hast du im Prinzip aber meine Intention war Diskussionsvermeidung (während des Turniers  :whistle: )....
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie dann ihren Standpunkt.
Albert Einstein

stöckchenschubser

Die Betonung liegt auf wenn jagdlich getsellt ist

Mal im Ernst, wie viele Parcours, Turniere und Meisterschaften habt ihr in letzter Zeit geschossen wo absolut jagdlich gestellt
war, distanzmäßig gesehen, und die Pfundzahl der Bögen absolut keine Rolle gespielt hat?

Ich noch keine/n.

Alternativ wäre höchstens die Trennung in lbs zu überlegen, aber wo die Grenze ziehen?
Davon abgesehen heißt jagdlich auch enge Schussfenster die mit schwächeren Bögen nicht zu machen sind,
wobei 5 lbs aber schon Welten sein können.

Besser Trennung von M/W beibehalten.


Täble

Bin ebenfalls dafür die Geschlechtertrennung beizubehalten.
Frauen sind meistens mit 25 bis maximal 35 Pound unterwegs, Ausnahmen bestätigen die Regel..
Der Unterschied in der Ballistik zu einem 50 oder 60 Pounder liegt klar auf der Hand.
Jagdlich gestellt war Teublitz, das war´s dann aber auch schon.

Epona

Ausserdem sind Männer meist größer als Frauen (natürlich gibts auch Ausnahmen), und ich als ausgesprochene Zwergin mit knapp 1,60m habe bei so manchem Schußfenster meine Probleme.

Jemand größeres kann immer noch in die Knie gehen, wenn das Schußfenster es erfordert.  Aber ich hab auf dem Parcours meistens kein Schemelchen zum draufstehen dabei.  Ich habe schon oft von einem größeren Tier nur den Rücken oder den Kopf gesehen und dann auf gut Glück gezielt.

Deshalb fordere ich einen  geschlechtsneutralen "Zwergenbonus"  :green:

Viele Grüße an alle großen und kleinen Bogenschützen

Susanne
Frauen sind die Holzwolle in der Glaskiste des Lebens.  Kurt Tucholsky

FBy

 ;)
Netter Versuch .. und du hast bedingt recht...
aber wenn wir jetzt auch noch ne Größenklasse ... neee....  :-*
Es sollen ja möglichst viele gemeinsame Nenner gefunden werden um das Chaos ein wenig zu straffen.



(was machen die 190+ Schützen, wenn der Parcours von einem 165er gestellt wurde... --> mit Knie und Kreuzschmerzen nach Hause gehen...)

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie dann ihren Standpunkt.
Albert Einstein

Karly

Zitat von: FBy am 12.10.11, 23:14
was machen die 190+ Schützen, wenn der Parcours von einem 165er gestellt wurde... --> mit Knie und Kreuzschmerzen nach Hause gehen..


Die schiesen Bögen mit ordentlich Bums und schwere Pfeile >>>> Und wenn da keine Schußfenster sind... macht man sich welche !
Was 99% der sogenannten Tierschützer betreiben ist einfach nur das ausleben einer unbehandelten Geisteskrankheit!

Allanon

Zitat von: FBy am 12.10.11, 23:14
;)
Netter Versuch .. und du hast bedingt recht...
aber wenn wir jetzt auch noch ne Größenklasse ... neee....  :-*
Es sollen ja möglichst viele gemeinsame Nenner gefunden werden um das Chaos ein wenig zu straffen.



(was machen die 190+ Schützen, wenn der Parcours von einem 165er gestellt wurde... --> mit Knie und Kreuzschmerzen nach Hause gehen...)



so ohne ist das mit den Schußfenstern nicht, konnte ich schon selbst miterleben bei meiner Frau. Kleiner machen kann sich jeder, aber so spontan mal ein paar cm wachsen ist halt nicht. Allerdings sind hier die Parcourssteller gefordert, dasss hat mit einer eigenen Klasse nichts zu tun. Gleiches Problem tut sich oftmals auch für Linkshandschützen auf, ein Pflock so gestellt das sie einen Baum vor der Nase haben und auch mit Verrenkungen kaum vorbei kommen, der Rechtshandschütze aber bequem einen langen Ausfallschritt macht und vorberi sieht/ schießen kann. Wie geschrieben kein Klassenproblem, sondern eher ein Apell an die die die Pflöcke stellen.

Grüße

allanon

Täble

Das ist ausgleichende Gerechtigkeit  :green:
Da hast du natürlich auch wieder recht, mal sind die großen und mal die kleinen Schützen im Vorteil.
Stimmt auch ich seh mit meinen 159 cm manchmal nur den Rücken aber bei so manch einem Schußfenster
war ich Winzling im Vorteil. z.B. Hettstadt, Schuß durch einen am Boden liegenden hohlen Baum.
Ich konnte ihn in der Demutshaltung schießen. Die großen Männer hatten da ein echtes Problem.  :green:

nikodemus

Kann mir bitte mal jemand erklären wo der balistische Unterschied
zwischen einem 30# /28" Bogen mit einem 240 gr schwerem Pfeil und einem
50#/28" Bogen mit einem 400 gr schwerem Pfeil liegt ......
kann ich auf Anhieb nicht wirklich erkennen
einzig in den Klassen in denen Holzpfleile Pflicht sind
hat Frau Schwierigkeiten leichte Pfeile zu finden.

Nikodemus

stöckchenschubser

14.10.11, 12:42 #13 Last Edit: 14.10.11, 12:48 by stöckchenschubser
Zitateinzig in den Klassen in denen Holzpfleile Pflicht sind
hat Frau Schwierigkeiten leichte Pfeile zu finden.


Reicht doch schon  :D

Obwohl es richtiger heißen müsste, in den Klassen, in denen Holzpfeile nicht verboten sind.

Auch kann man beruhigt die Spanne auf 20# bis 60 0der 70# erweitern,
und auch die Entfernung spielt da wohl eine nicht ganz unwichtige  Rolle.

nikodemus

Ich habe erst einen einzigen Meisterschaftsschützen mit 20#/28" erlebt er
war aus Australien  ein netter Kerl und  recht alt..... der hatte keine Probleme die Feldscheibe auf 80Y
zu treffen ehrlich gesagt weniger als ich ...eigentlich peinlich aber :red:... .
Ja der Theo schießt auf internationalen Meisterschaften 70#/"28" und vorne mit ,
und er zittert am letzte Tag immer ein wenig ......
, die meisten guten Schützen sind aber schlau
genug sich in dem von mir genannten Zuggewichtsbereich  aufzuhalten.
Mal ehrlich wer keine 25 #/28" mehr ziehen kann wie will der dann in Presolana nächstes
Jahr 5 Tage durch die Alpen klettern von Ziel zu Ziel .......an Meisterschaften sollten Leute teilnehmen die auch in der
Körperlichen Verfassung sind einen Meisterschaft durchzuhalten ....Die "Mädchen" die da 5 Tage mit
laufen können ,ziehen  locker auch 30#/28"........

Holz Pfeile sind überall in allen Klassen erlaubt aber nur in wenigen Pflicht
die aller aller meisten Bogenschützen die auf Meisterschaften sind möchten
möglichts vernünftige Ergebnisse , die Ergebniss mit Carbon /Alu sind immer besser
als das Ergebniss des gleichenSchützen in der Gleichen Verfassung mit dem gleichen Bogen
das er versucht mit Holzpfeilen zu schießen keiner macht sich absichtlich schlecht......
dein Vorschlag geht also an der Realität vorbei


Nikodemus

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