Papiertest

Begonnen von Donizetti, 06.02.07, 23:41

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Pochifiore

*freu*

da steht ja im Wesentlichen das, was wir alle hier shcon gesagt haben! Na, ist doch schön eine Bestätigung zu haben.

ChristophR

@Shantam,

Ein gut ermittelter Schaft steckt gerade in der Scheibe und er fliegt auch "gerade" auf die Scheibe zu. Eigentlich ist es nur wichtig den Schaftes im Flug sehen, ein starker Kontrast zur Scheibe ist von Vorteil.  Zeigt die Nocke nach 10 oder noch mehr schüssen immer noch auf eine Seite , ist der Spine nicht optimal gewählt.
Ich habe beim Rohschafttest meine Augen nicht auf das Ziel gerichtet , sondern nur auf den Schaft ...den der geht schon in einer seitlichen Stellung aus den Bogen wenn der Spine nicht stimmt.

Natürlich kann man einen nicht optimalen Pfeil mit viel Federn zum guten Flug zwingen , aber spätestens bei Regen und nassen Federn bekommt man wieder zu sehen wie "gut" die Pfeile passen.

Gruss CH

shantam

donke,da meinen wir fast dasselbe.
je besser der spin passt,je gerader kommt der pfeil aus dem bogen.
am anfang,wenn das spitzengewicht noch nicht stimmt kommen sie schief aus dem bogen und treffen auch so die scheibe.ich orrientiere mich dann aber nicht an der ausrichtung der nocken zum steiffer oder weicher machen sonder an der gruppierung der unbefierderten pfeile um sie weiter fein abzustimmen.
wenn die gruppen auf 15 meter passen gehe ich auch weiter zurück um feinzutunen.
ich glaube wir meinen das gleiche und nenen es nur anders.
trotzdem nochmal danke für deine mühe.
shantam

Donizetti

Erst mal danke für die Infos ;-)

Wie groß darf der Unterschied im Spine maximal sein, damit man von "gleichen" Pfeilen spricht?

Steinmann

Meine Schäfte bewegen sich innerhalb von 1 Punkt rauf und runter im Spine. Aber da bin ich wohl besonders kleinlich. Auch bei größeren Toleranzen habe ich keine relevaten Änderungen bei meinen LB bemerkt. Beim Recurve ( mehr auf Mitte geschnitten ) noch weniger. Ich denke das dem Thema Spine bei mittig geschnittenen Bögen zuviel Wert beigemessen wird. Bei über den Handrücken geschossenen Pfeilen sieht das anders aus. Ich denke aber das eine Toleranz von plus/ minus 2 Punkten noch taugt um von " gleichen " Pfeilen zu sprechen.
Durch eine Minute Ärger gehen sechzig wertvolle Sekunden Freude im Leben verloren.

Donizetti

Ich hatte Pfeile für den alten Bogen und manche flogen nicht so sehr.

Mit dem neuen Bogen merke ich aber sofort, wenn sie gerade rausfliegen.
Und eigentlich sollten die wenig auseinanderliegen. Ich muss Sie mal
alle nachmessen und werde danach berichten.

Nordland

Ich schließe mich der Meinung von Steinmann an, denn ich habe festgestellt,
daß bei nahezu mittig geschnittenen Schußfenstern und einigermaßen
sauberem Stil der Spine nicht so eine große Rolle spielt. Ich lege sehr viel Wert
auf gleichmäßiges Gewicht meiner Pfeile und habe damit gute Erfahrungen
gemacht und bessere Ergebnisse erzielt.

Gruß Michel
>>>----------->

John Longbow

Zitat von: Steinmann am 11.02.07, 16:15
Meine Schäfte bewegen sich innerhalb von 1 Punkt rauf und runter im Spine. Aber da bin ich wohl besonders kleinlich. Auch bei größeren Toleranzen habe ich keine relevaten Änderungen bei meinen LB bemerkt. Beim Recurve ( mehr auf Mitte geschnitten ) noch weniger. Ich denke das dem Thema Spine bei mittig geschnittenen Bögen zuviel Wert beigemessen wird. Bei über den Handrücken geschossenen Pfeilen sieht das anders aus. Ich denke aber das eine Toleranz von plus/ minus 2 Punkten noch taugt um von " gleichen " Pfeilen zu sprechen.


ich kann Steinmann´s Genauigkeit nur unterstützen.... es soll ja Bogenschützen geben, die Ihre Pfeile nicht nur auf ein # genau spinen sondern auch
noch nach Gewicht sortieren - auch hier gibt´s riesige Toleranzen..

Steinmann

Gewichtstoleranz ist bei mir 0,5 Gramm plus oder minus. Da aber die Frage nach dem Spine war habe ich diesen Zusatz herausgelassen. Wie Nordland schon geschrieben hat, denke auch ich das ein exakt passendes Pfeilgewicht wesentlich wichtiger ist als ein 100% ig passender Spinewert. So Nebensächlichkeiten wie gleiches Spitzengewicht ( FOC), gleiche Pfeillänge etc. setze ich voraus.  :tu:
Durch eine Minute Ärger gehen sechzig wertvolle Sekunden Freude im Leben verloren.

arcus

29.03.07, 16:16 #24 Last Edit: 29.03.07, 16:18 by arcus
Hab grad einen neuen Eschenbogen in Mache :

Wurfarmbreite 5,9 cm Länge zwischen Sehnenaufhängung 170 cm.
Zug bei 28 " 55-60 lbs

Ist noch nicht ganz fertsch, hab ihm aber gestern mal 80 Pfeile verpasst ( je 40 38 lbs mit 24 gramm und 51 lbs mit 29 gramm und gleicher Befiederung)

Sehne läuft neben dem Griff. Alle Pfeile flogen super gerade, nur die schwereren lagen auf 25 m ca 20 cm unter den leichteren.

Wichtig ist also gleicher Spine und Pfeilgewicht.
Und der letzte Pfeil macht Tock

comix

arcus:
dann scheint aber in dem Fall der Spinewert eher eine untergeordnete Rolle gespielt zu haben oder versteh ich dich falsch?
wenn sowohl der 38lbs und der 51lbs Pfeil grade flogen und nur ein Unterschied in der Höhe war...

weil du  sagst wichtig sei gleicher Spine und Pfeilgewicht

arcus

ja, natürlich ! Ich meine damit, daß ich nicht auf ein Turnier gehe mit unterschiedlichen Pfeilen.

bei dem (und noch einem anderen) Bogen läuft die Sehne eben neben dem Griff (wie beim Langbogen oder Recurve mit Schußfenster).

Bei meinen beiden Holmegaard aus Wildkirsche bzw.Ulme mit knapp unter 50lbs fliegen nur die 38er richtig. Und da läuft die Sehne mittig.

Rolf
Und der letzte Pfeil macht Tock

comix

glaub jetzt hab ichs ;-)
war dann wohl ein mistverständnis

captainplanet

Braucht man eigentlich Plastikfedern für den Papiertest? Ich könnte mir vorstellen daß mit Naturfedern, die vielleicht noch etwas weicher sind, nicht viel zu erkennen sein wird.
:weird:

Damion

OT

@ arcus

Hai Rolf

Bringst den Holmi aus Wildkirsche mit nach Wiesertsweiler?
Bitte!!
Ich muss mir doch Motivation für den nächsten Versuch holen.

Michael

/OT


Nö.
Hat bei mir einwandfrei funktioniert mit ganz normalen Truthahnfedern.
Du solltest allerdings keinen Zeichenkarton nehmen... :-p
Beim nächsten Mal denk ich hoffentlich dran, ein paar Bilder zu machen.

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