Papiertest

Begonnen von Donizetti, 06.02.07, 23:41

Nach unten

Donizetti

Kann mir mal jemand sagen wie genau das abläuft?

das einzige was ich weiß:
Unter 25 Meter soll es nichts bringen (Pfeil sollte ruhig sein). Aber wenn ich das Papier (Zeitung?) nicht treffe.
Was erkennt man daran? Und wie kann man darauf schließen, dass es kein Ablassfehler war?

Wieviele Schäfte und Spitzen sollte man vorsehen dafür?
Schäfte in 2 oder 5 Spine Schritten?

Fragen über Fragen..... :-(

Nordland

http://www.eastonarchery.com/downloads.asp

Im Tuning Guide von Easton ist es beschrieben, allerdings nur auf Englisch.

Gruß Michel
>>>----------->

Bard

Auf 25 m bringts gar nix - da musst du VIEL näher ran.  2 - 3 m reichen. Papiertest macht man so wie ich ihn kenne mit befiederten Pfeilen und darum auch die kurze Distanz, damit die Federn den Schaft noch nicht stabilisieren können.

MfG Bard
Ich weiss, dass ich verarscht werde, aber manchmal wünsche ich mir dabei einfach etwas mehr Eleganz... 
Frank Markus Barwasser aka Erwin Pelzig

Pochifiore

Soweit ich weiß, sollten es recht genau 2 Meter sein, wenn es weiter weg ist (5?), dann ist das Ergebnis andersrum.

Das Bild sollte ein Loch zeigen von der Spitze und eine Form von den Federn. Im Idealfall liegen diese übereinander, so dass man nur die drei Federn sieht.

Sind die Federn über der Spitze, so ist der Nockpunkt zu hoch, oder der Pfeil zu weich
Sind die Federn unter der Spitze, so ist der Nockpunkt zu tief
Sind die Federn rechts von der Spitze, so ist der Pfeil zu steif
Sind die Federn links von der Spitze, so ist der Pfeil zu weich.

Gerade bei den links-rechts Abweichungen können jedoch noch gut Ablassfehler dazu kommen.

Das gilt übrigens für die üblichen RH-Schützen, die mit rechts ziehen.

boegli

Zitat von: Nordland am 07.02.07, 09:39
http://www.eastonarchery.com/downloads.asp

Im Tuning Guide von Easton ist es beschrieben, allerdings nur auf Englisch.

Gruß Michel
>>>----------->

zu easten: nachdem er immer mehr seiner recurve-kunden langsam aber sicher wegen deren umstieg auf die langbogenklasse verliert, hat er (dank mitgliedschaft im olymp. komitee) die zulassung der langbogenklasse in der olympiade erfolgreich v e r h i n d e r t.
langbogenschützen müssen, und wollen, nicht mehr so abhängig von seinem material sein und durch ihrer vielfältigkeit und materialeigenherstellung gibts ein auflockern derer.
zum glück  :green:
ich habe vom bogenreferent eines landes (schützenverband) wörtlich am tel. erklärt bekommen: langbögner gehören eigentlich gar nicht zu den bogenschützen und erhalten schon gar nicht eine förderung (z.b.in form von schulungsunterlagen(!!!!!!) und ´trainerausbildung` in der langbogenklasse wird es sicherlich und hoffentlich nie geben.
nach forschung und fachgesprächen kam die geschichte von  easten zu tage.

also auch hier manipulation wie fast schon überall (energie; gesundheit;mediensteuerung.......)

richard

comix

vorderegger schreibt ca. 2 m Abstand
Traditionell Tunen sacht was von 2-3 Schritten Abstand...
wichtig, wie schon gesagt... Pfeil sollte nicht die Gelegenheit haben sich zu stabilisieren

Nordland

Hallo Richard,

was für 'nen Stoff hast Du denn heute eingeworfen?

Soweit ich das mitgekriegt habe, will Donizetti hier was über den Papiertest wissen
und soweit mein Englisch dies zulässt, ist der in der Veröffentlichung von Easton
beschrieben. Und darum geht es hier eigentlich.

Nix für ungut!

Gruß Michel
>>>----------->

Nordland

07.02.07, 15:45 #7 Last Edit: 07.02.07, 16:00 by Nordland
Damit das ganze nicht zu sehr auf Easton bezogen wird, noch ein link:  :eek:

http://www.compoundbow.de/papiertest.htm

Gruß Michel
>>>----------->

earlybird

07.02.07, 16:10 #8 Last Edit: 07.02.07, 16:13 by earlybird
Das war glaub ich ein Fehler!!!

Auf der Seite wird auf die "Easton Tuning Charts"  verwiesen. Und sogar mit Link.   :eek: 8)

boegli

07.02.07, 16:18 #9 Last Edit: 07.02.07, 16:57 by boegli
Wir halten zusammen den ball flach, dann lebt sich´s  leichter. :tu:

wichtig sind die schon erwähnten 2-3 m abstand.
(eigentlich zu vielem) :)

gruß richard

Nordland

an alle: keine Angst - Richard und ich haben uns trotzdem lieb! :kiss:

Gruß Michel
>>>----------->

shantam

gehört zwar nicht ganz zum papiertest,aber ich empfehle zum tunen einen rohschafttest auf 15 meter.
und wo die nocken hinzeigen ist wurscht,nur wo die spitze einschlägt zählt.
gruss shantam

ChristophR

ZitatSind die Federn über der Spitze, so ist der Nockpunkt zu hoch, oder der Pfeil zu weich
Sind die Federn unter der Spitze, so ist der Nockpunkt zu tief

und wenn der Nockpunkt viel zu tief ist...hat man das gleiche Bild als wenn er zu hoch wäre. Der Schaft bekommt den "Schlag" mit wenn er übers Shelf geht und der Pfeil geht mit hoher Nocke aus dem Bogen.

PS. Der grösste Teil der Schützen die ihre Pfeile über das Shelf schiessen und die Leitfeder aussen haben , werden das Papiertestbild "Nockpunkt zu hoch" haben.Meine Meinung.

PPS. @Shantam , kann ich so nicht bestätigen.

Gruss Christoph

shantam

was ist deine beobachtung,erfahrung ChristophR?
ich lerne gerne dazu.
gruss shantam

boegli

schaut mal hier unter BOGENSPORT ALLGEMEIN - TECHNIK - PAPIERTEST

http://www.traditionelles-bogenschiessen.at/

da ist er sehr gut erklärt.
(p.s. viel anderes auch)
grüsse richard

Nach oben