Da will ich dann auch mal meinen bayerischen süssen Senf dazu geben.
Zum Ablauf habe ich dem was Thomas geschrieben hat nichts hinzuzufügen.
Ralph ist ein kompetenter Lehrer der mit einer unglaublichen Gelassenheit uns half wunderschöne Bögen zu bauen und auch immer wieder Rat wusste wenn wir einen "Bock geschossen" haben. Auch verlor er nie die Freude uns das Bogenbauen zu vermitteln obwohl die Tage dann doch zwölf Stunden und länger waren.
Ulf wird mir darin Recht geben, das wir an diesen Wochenende nicht das Bogenbauen gelernt haben, sondern uns unter Anleitung einen Bogen gebaut haben. Auch denke ich nicht das Leute mit zwei linken Händen und fünf Daumen dran das auch schaffen würden zu so einen tollen Resultat zu kommen. Uns, die alle ein Handwerk gelernt haben, sind noch Fehler passiert. Darum würde ich empfehlen, auch wenn es etwas teurer werden sollte bei absoluten Laien die Gruppe auf maximal 2 Personen zu beschränken. Was mir bei dieser Gruppe sehr gut gefallen hat, das sich keiner nur mit seinen Bogen beschäftigt hat, sondern mit seinen grad erworbenes Wissen sofort den anderen zur Hand ging.
Um zu meinen Schmuckstück zu kommen. Im Vorfeld hatte ich mit Ralph schon regen Ausstausch um zu erklären was ich wollte, nur um dann festzustellen das er genau das was ich wollte im Programm hatte. Also ging es los, Hölzer raussuchen, Griffstück bauen. Hier hatte ich mich für Robinie entschieden mit einen Zierstreifen aus Makasa-Ebenholz. Alles sauber ausschneiden, präzise schleifen, immer wieder im Gegenlicht testen ob sich alles harmonisch zusammen fügt, als alles passt zusammen leimen und zu Thomas´ Pharao in die Wärmebox. Somit war der Freitag auch schon rum und wir liesen uns das Landbier, welches Ulf mitbracht schmecken. War zwar für uns Bayern in 0,33 Kinderflaschen verpackt aber geschmacklich ganz groß

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Am Samstag morgen ging es mit den Wurfarmen los. Hier hatte ich mich mit Ralph´s Beratung für Bambus entschieden, zwei Lagen Carbon, Wenge Furnier und klares Glas drüber. Die Wurfarme in Ulfs` Lieblingsmaschine getapert, der hat mir dann auch noch geholfen die Laminate, das Carbon und das Glas zuzuschneiden und fürs Verleimen vorzubereiten. Das ganze in der Form verleimt und ab in die Wärmebox und die Wartezeit mit Grillen, tolle Gespräche (nicht nur über Bögen) den anderen zur Hand zu gehen ...gegen Abend war der Bogen ausgetrocket, so das wir ihn aus der Form nehmen konnten. Noch die Wurfarme grob ausschneiden, Tips und Overlay aufkleben und wieder ab in die Wärmebox. Auch dieser Tag verging wie im Flug und endete mit einen gemütlichen Bier, diesmal aus meiner Bamberger Heimat.
Am Sonntag war dann schleifen angesagt. Griffstück ausarbeiten Wurfarme tillern, hört sich nach wenig an ist aber sehr zeitintensiv. Thomas hat dann die erste Lackschicht aufgesprüht, Ralph die zweite und raus ist ein wares Schmuckstüch gekommen.
@Ralph, die Nebewirkung die die anderen zwei von deinen Chilli haben kann ich dir schon sagen...2kg mehr auf der Waage

Heute morgen hab ich ihn dann auf unseren Parcours getestet und erteile ihm das Prätikat "schiast wi d´zau"
Gruß Armin